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Formschwache Dresdner kommen im Topspiel, Terodde vor Rekord

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Schalke 04, Simon Terodde, Schalke 04, Simon Terodde
Foto: firo

Die Formkurven könnten nicht gegensätzlicher sein. Während sich Schalke 04 zuletzt zurückmelden konnte, ist Dynamo Dresden im Negativ-Trend. Und dann ist da auch noch Simon Terodde.

Samstag, 23. Oktober, 20:30 Uhr: Am elften Zweitligaspieltag hat die DFL die Partie zwischen Schalke 04 und Dynamo Dresden als Topspiel angesetzt. Tabellarisch ist das, ein paar Wochen nach der Terminbekanntgabe, nur noch die halbe Wahrheit. Die Sachsen mussten ihre Position in der Spitzengruppe nach vier Niederlagen in den vergangenen fünf Spielen abgeben, während sich der S04 im gleichen Zeitraum mit vier Siegen auf Tabellenplatz drei vorschob. Besonders bemerkenswert dabei: Schalke spielte bei seinen jüngsten Erfolgen stets zu Null. Die 1:2-Niederlage gegen den Karlsruher SC fällt unter die Kategorie "Unglücklich". Marvin Wanitzeks Sonntagsschuss in der 88. Minute hatte Königsblau seinerzeit um einen Punktgewinn gebracht.

Schalke meldet sich zurück, Terodde will den Rekord

Doch die Message, die Schalke in den vergangenen fünf Spielen aussandte, ist klar: "Mit uns ist (wieder) zu rechnen!" Den jüngsten Dreier gegen Hannover 96 (1:0) erzwangen die Knappen in der fünften Minute der Nachspielzeit, als Marcin Kaminski eine Flanke von Dominick Drexler erst mit der Hacke annahm und schließlich gekonnt verwertete.

Im Rampenlicht steht jedoch schon seit Wochen ein anderer. Simon Terodde ist mit elf Saisontoren und zwei Vorlagen an unglaublichen 13 von 17 Schalker Ligatreffern direkt beteiligt. In Hannover hätte er Geschichte schrieben können. Terodde fehlt noch ein Treffer, um alleiniger Zweitliga-Rekordtorjäger zu werden. Aktuell teilt er sich diesen Rekord mit Dieter Schatzschneider - Stürmerlegende von Hannover 96. Beide haben bisher 153 Zweitliga-Tore erzielt. Schatzschneiders Karriere ist allerdings schon seit 1990 beendet.

Das Dresdener Äquivalent zu Terodde heißt Christoph Daferner. Der 23-Jährige steht bei ebenfalls respektablen fünf Saisontoren. Beim 3:0-Erfolg über Werder Bremen am achten Spieltag hatte er doppelt getroffen. Beliebt ist der vor zwei Jahren aus Freiburg geholte Stürmer an der Elbe auch, weil er mit zwölf Toren und sieben Vorlagen in 37 Spielen großen Anteil am Zweitliga-Aufstieg hatte.

Dresden hat gute Erinnerungen an Schalke 04

Und auch ein Blick in der Vergangenheit dürfte Dynamo Dresden zusätzlich Mut machen. Das bisher letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams hatten die Sachsen im August 2014 für sich entschieden. Im DFB-Pokal gab es damals einen sensationellen 2:1-Heimsieg, bei dem sich der Erstligist aus Gelsenkirchen kräftig blamiert hatte. Das bisher letzte Ligaduell liegt gar schon über 26 Jahre zurück. Im Mai 1995 hatte Dynamo Schalke 04 ebenfalls mit 2:1 besiegt. Damals noch in der Bundesliga. Und zumindest Schalke hat ernsthafte Ambitionen, schnell wieder dorthin zurückzukehren.

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