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VfL: Neuzugang Berger
Defizite nur bei der Hausarbeit

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VfL: Berger will es in Bochum noch einmal wissen

RS erreichte Denis Berger da, wo er abseits vom Fußball am liebsten ist: in einem Café. Der gebürtige Wiener macht keinen Hehl aus seiner Vorliebe für „Kaffeehäuser“.

„Da könnte ich stundenlang sitzen und mit Freunden quatschen“, erklärt der Linksfuß.

Dabei ist der Österreicher schon seit einer halben Ewigkeit in Deutschland zuhause. „Mit 14 wechselte ich von Austria Wien zum VfB Stuttgart. Deshalb hört man mir kaum noch an wo ich herkomme.“ Mit dem Nachwuchs der Schwaben gewann er die Deutsche B-Jugend-Meisterschaft und stand im A-Junioren-Finale.

Doch nach seiner erfolgreichen Jugendzeit beim VfB hatte er eine sehr wechselhafte Karriere, die ihn zuletzt zu den Offenbacher Kickers brachte. Dort fiel er dem VfL auf, als er in der ersten Pokalrunde entscheidenden Anteil daran hatte, dass die Kickers die Bochumer aus dem Pokal warfen. Obwohl er sich gegen Ende der Hinrunde einen Knöchelbruch zuzog, erinnerte man sich beim VfL im Frühjahr an die Qualitäten des Angreifers. Friedhelm Funkel: „Denis Berger wird unserer Mannschaft guttun.“

"Die Mietpreise in Bochum sind ein Traum"

Und so wird der Linksfuß, der mit seiner Freundin Deana in Bochum bereits eine Wohnung sucht, in den nächsten zwei Jahren beim VfL kicken. Die Mietpreise an der Ruhr begeistern ihn schon jetzt. „Ich habe mir am vergangenen Wochenende im Internet einige Wohnungen angesehen. Im Vergleich zu den Preisen in Frankfurt ist das hier ja ein Traum.“ Der 28-Jährige, der seine sportliche Zukunft nicht ausschließlich auf der linken Angriffsseite sieht, bezeichnet sich selbst „als gemütlich, ehrgeizig und als ein Fußballer mit klaren Zielen.“

Kurz: Im fortgeschrittenen Alter will er es im Profifußball noch einmal packen: „Ich werde alles dafür tun.“ Und so hat er in den letzten Tagen schon einige Laufeinheiten absolviert und verrät: „Die CT-Bilder haben gezeigt, dass der Knöchel super zusammengewachsen ist. Ich habe schon längst keine Probleme mehr.“ In Offenbacher Teamkreisen gilt er als umgänglicher Mensch, behält auch auf dem Spielfeld die Nerven: „Ich lasse mich nicht provozieren.“ Zum Beweis: Für den Wiener gab es in seiner Karriere noch nicht eine Rote Karte. „Ich mache keinen Blödsinn.“

Über seine Stärken mag er ungern sprechen, doch es ist bekannt, dass er dribbelstark ist, gute Flanken schlagen kann, den tödlichen Pass beherrscht, dass er schnell mit dem Ball unterwegs ist und das er auf dem Platz auch einmal etwas völlig unerwartetes versucht. Die einzige Schwäche, die man neben dem Kopfballspiel ausmachen kann, liegt im privaten Bereich. „Meine Freundin behauptet fest, ich hätte Defizite bei der Hausarbeit.“

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