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Gütersloh - Schalke
Hesses Matchplan ist aufgegangen

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Gütersloh - Schalke: Hesses Matchplan ist aufgegangen
Foto: Thorsten Tillmann

Lange hatte der FC Gütersloh im Testspiel gegen Schalke gut mitgehalten. FCG-Trainer Juilian Hesse erklärt, warum das so war - und wo aus seiner Sicht die Schwachstelle der Knappen lag.

Der FC Schalke 04 hat das Testspiel gegen den FC Gütersloh am Donnerstagabend gegen den FC Schalke 04 vor 2.753 Zuschauern mit 3:0 (1:0) gewonnen. Nur mit 3:0 muss man sagen, denn zwischen beiden Mannschaften liegen vier Ligen. Kein Wunder, dass der Trainer des Oberligisten, Julian Hesse, nach dem Spiel rundum zufrieden war. „Sehr großes Kompliment an meine Mannschaft“, lobte der 32-Jährige. „Vor so einer großen Kulisse und gegen so einen Gegner spielen wir nicht so oft.“

Sein Team lieferte dem S04 einen leidenschaftlichen Fight und versuchte besonders in der zweiten Halbzeit auch immer wieder Nadelstiche zu setzen.

Vor fünf Jahren hatte Gütersloh noch 0:9 gegen den FC Schalke 04 verloren. Diesmal haben sie sich deutlich besser geschlagen. Ob er vom Bundeligisten enttäuscht gewesen sei? „Wenn Mannschaften sehr tief verteidigen mit zwei engen Viererketten vor dem eigenen Strafraum, ist es schwierig, da durchzukommen“, hatte Hesse Verständnis.

Dennoch freute er sich, dass sein Matchplan aufgegangen ist: „Schalke hat ja schon mit sehr gutem Personal gespielt. Aber wir haben gesehen, dass da in der Innenverteidigung zwei sehr jungen Leute spielen“, verdeutlichte der FCG-Trainer. „Unser Matchplan war, den jungen Leuten dann auch sehr gerne mal den Ball zu überlassen. Ohne, dass es jetzt eine Kritik ist: Aber du siehst, dass die jungen Leute einfach noch etwas länger brauchen bei der Spielfortsetzung.“ In dieser Zeit habe sich seine Mannschaft wieder formieren können. „Sie haben aus meiner Sicht mit zu vielen Kontakten gespielt. Wenn ich mir herausnehmen darf, das zu sagen. Das waren für uns wertvolle Sekunden, in denen wir uns immer wieder ordnen konnten. Denn wenn du nicht schnell genug bist, dann gibst du dem Gegner die Gelegenheit, es diszipliniert zu verteidigen.“

Mit den beiden Innenverteidigern waren die beiden 21-Jährigen Leo Greiml und Ibrahima Cissé gemeint. Während Leo Greiml dennoch überwiegend zu gefallen wusste, fiel Ibrahima Cissé etwas ab. "Da sind noch Dinge, die wir da verbessern müssen, die er auch verbessern muss", erklärte Schalkes Trainer Frank Kramer. "Er hat eine super Hardware. Er löst einige Situationen richtig gut. Aber auf dem Niveau benötigst du auch Konstanz und Kontinuität in deinen Aktionen – und die hat er in der Form noch nicht zu 100%."

Deswegen bleibt Cissé auch erstmal bei der U23 und wird in der Regionalliga weiter Spielpraxis sammeln. Kramer: "Da hat er schon einen großen Schritt gemacht. Er hat auch dort ein wenig gebraucht. Aber jetzt sieht man eine klare Steigerung und wir gehen den Weg mit ihm weiter."

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