Hängende Köpfe beim VfL Bochum. Nach der 1:2-Aufakt-Niederlage gegen den 1. FSV Mainz 05 überwog auch bei Torschütze Kevin Stöger die Enttäuschung. Dabei war der Neuzugang vor allem mit der Leistung in der ersten Halbzeit insgesamt einverstanden.
"Wir wollten genau so ins Spiel starten, wie wir gestartet sind", zeigte sich Stöger mit den schwungvollen Anfangsminuten seiner Mannschaft zufrieden. Zu bemängeln gibt es allerdings, dass daraus kein Profit geschlagen werden konnte. "Und dann kriegst du ärgerlich so ein Gegentor aus dem Nichts."
Umso bemerkenswerter war für den 28-Jährigen die darauffolgende Reaktion. "Mit unserer Mentalität sind wir fantastisch zurückgekommen und haben vor der Halbzeit verdient den Ausgleich gemacht", musste der Torschütze allerdings zugeben, dass sein Treffer unbeabsichtigt war.
Wenn man ehrlich ist, hat Mainz in der zweiten Halbzeit auch nicht viel mehr Chancen gehabt. So ein Gegentor darfst du niemals kriegen und das Spiel verlieren.
Kevin Stöger
"Ich habe einmal hochgeguckt, habe gesehen, dass Simon Zoller am zweiten Pfosten ist und wollte flanken. Der Ball ist mir dann ein bisschen über den Fuß gerutscht und ins Tor gegangen." Mit der Euphorie des Ausgleichs hatte sich der VfL dann für die zweiten 45 Minuten mehr vorgenommen, als am Ende dabei rumgekommen ist.
"Wir haben das Spiel gemacht, Mainz hat sich zurückfallen lassen und so defensiv gespielt, wie sie noch nie gespielt haben", glaubte der ehemalige Mainzer zu wissen. Zwingende Torchancen waren dadurch Mangelware. Gleichzeitig hätten die Bochumer es auf der anderen Seite den Gästen beim 1:2 zu einfach gemacht. "Wenn man ehrlich ist, hat Mainz in der zweiten Halbzeit auch nicht viel mehr Chancen gehabt. So ein Gegentor darfst du niemals kriegen und das Spiel verlieren."