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Polter oder Locadia - Reis vor dem nächsten Luxusproblem

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Foto: firo

Beim 2:2 (1:2) zwischen dem VfL Bochum und dem 1. FC Köln wussten Jürgen Locadia und Sebastian Polter auf ihre eigene Art und Weise zu überzeugen.

Zum dritten Mal binnen einer Woche durfte Neuzugang Jürgen Locadia im Trikot des VfL Bochum zeigen, was ihn ihm steckt. Sein "Werdegang" an der Castroper Straße liest sich gut. Im Bundesligaspiel bei Mainz 05 (0:1) kam er zunächst von der Bank, ehe er im Pokal gegen die Rheinhessen (3:1) starten durfte. Nun kam der 1. FC Köln ins Ruhrstadion - Locadia durfte wieder von Anfang an ran.


Und der Niederländer verstand es wieder, die Bühne für sich zu nutzen. Was er in den beiden Spielen gegen Mainz angedeutet hatte, brachte er nun erstmals zur Vollendung. Vor dem 1:0 hatte er sich einen Befreiungsschlag geschnappt und seinen Gegenspieler per "Ronaldo Chop" stehen gelassen. Zum Schluss schickte er dann auch noch Gerrit Holtmann perfekt in die Tiefe. Der wiederum ließ sich das Tor dann nicht mehr nehmen (25.).

Es war die beste von einigen gelungenen Aktionen. In der 34. Minute etwa scheiterte er per Volley am herausragend reagierenden FC-Keeper Marvin Schwäbe, sechs Minuten später fischte er einen Distanzschuss des Niederländers aus dem kurzen Winkel (40.).

VfL Bochum: Locadia-Verletzung offenbar nicht schwerwiegender

Wenn er mal keine Bälle bekam, ließ sich Locadia auch ins Mittelfeld zurückfallen, um mehr am Spiel teilzunehmen. Einziger Wehrmutstropfen: Nach 56 Minuten musste er angeschlagen vom Feld. "Ich kann noch nicht genau sagen, was er hat. Ich vermute, dass es im Hüft- oder Leistenbereich liegt", sagte sein Trainer Thomas Reis unmittelbar nach Abpfiff.

Er brachte Sebastian Polter, der zuletzt also das Nachsehen hatte. Der deutlich Bulligere von beiden wusste sich jedoch ebenfalls in Szene zu setzen. Nach 71 Minuten behauptete er einen Ball im Kölner Sechzehner und legte quer auf Takuma Asano, der den 2:2-Endstand erzielte. Reis sei mit beiden Angreifern zufrieden und freue sich, dass sie für die Bochumer spielen, betonte der Trainer im Nachgang. Doch wie es scheint tut sich in seinem ohnehin qualitativ stark besetzten Kader nun das nächste Luxusproblem auf.

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