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VfL Bochum
Reis nimmt Riemann in Schutz, Lob für's Team

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VfL Bochum, Thomas Reis, VfL Bochum, Thomas Reis
Foto: Udo Kreikenbohm

Beim 2:0 (0:0)-Sieg gegen die TSG Hoffenehim waren die Joker des VfL Bochum entscheidend. Reis freute sich über die hohe Qualität in der Kaderbreite, übte aber auch Selbstkritik.

Im Nachgang des spektakulären 2:0 (0:0)-Sieges des VfL Bochum über die TSG Hoffenheim wirkte Thomas Reis fast schon wieder entspannt. "Bisher hat uns die ganze Bundesliga-Saison Nerven gekostet", kommentierte er gegenüber RevierSport süffisant. Und doch nimmt die Partie gegen die TSG noch einmal eine exponierte Stellung ein. Nach einer unspektakulären ersten Hälfte überschlugen sich die Ereignisse in Durchgang zwei. "Wir wollten wir Hoffenheim von Anfang an den Spaß nehmen. Das ist uns nicht ganz gelungen, weil sie am Anfang nach Ballverlusten super umgeschaltet haben. Da hat man ihre Qualität gesehen", sagte Reis.


Die beste Gelegenheit des ersten Durchgangs hatte Ihlas Bebou, der nach 19 Minuten allein auf Manuel Riemann zuging, den Ball jedoch nur auf das Tor lupfte. Apropos Riemann: Der Keeper stand vor allem nach der Pause im Mittelpunkt. Zunächst kratzte er einen 30-Meter-Schuss von Florian Grillitsch sensationell aus dem Winkel (53.). Rund 20 Minuten später leistete sich der Hoffenheimer auf der anderen Seite einen irren Aussetzer, als er Soma Novothny im Sechzehner aus Wut zu Boden schubste (73.). Schiedsrichter Frank Willenborg gab Elfmeter und Riemann trat an. Allerdings schoss er den Ball weit über das Tor (76.).

VfL Bochum: Riemann - Soares, Lampropoulos, Masovic, Stafylidis - Losilla, Löwen, Rexhbecaj - Blum (39. Holtmann), Polter, Asano

TSG 1899 Hoffenheim: Baumann - Skov, Vogt, Grillitsch, Posch, Akpoguma - Stiller, Rudy, Baumgartner - Kramaric, Bebou

Tore: 1:0 Novothny (66.), 2:0 Pantovic (90.+7)

Gelbe Karten: Posch (29.), Vogt (38.), Stafylidis (53.), Grillitsch (74.), Kramaric (75.), Rudy (78.)

Bes. Vorkommnis: Riemann verschießt Elfmeter (76.)

Zuschauer: 19.500

Genau wie sein Kapitän Anthony Losilla nahm auch Reis den Bochumer Schlussmann im Nachgang in Schutz. "Ich nehme die Kritik an der Situation auf mich. Ich habe das nicht gut moderiert. Zwei Spieler wollten schießen und ich finde das natürlich gut, wenn die Jungs Selbstvertrauen haben. Dann hat das Stadion Riemann gefordert und wir haben uns, bei all der herrschenden Euphorie, verleiten lassen. Das war nicht gut. ich habe mit allen dreien gesprochen und das wird in Zukunft nicht mehr der Fall sein", stellte der 48-Jährige klar.

Ich bin froh, dass ich aktuell die Qual der Wahl habe.

Thomas Reis über den Konkurrenzkampf im Kader

Am Ende könne der VfL das aber verkraften. In der Tat fällt Riemanns Fehlschuss nicht weiter ins Gewicht, weil Reis Mitte der zweiten Hälfte die richtigen Spieler einwechselte. Milos Pantovic bereitete das 1:0 durch Novothny vor (66.) und erzielte das 2:0 mit einem spektakulären Fernschuss aus rund 70 Metern selbst (90.+7). "Milos hat es zuletzt sehr gut gemacht, Eduard Löwen im Training aber auch. Am Ende musste ich eine Entscheidung treffen und ich hatte bereits in der Mannschaftssitzung gesagt, dass mir das sehr schwer gefallen ist. Ich freue mich, dass ich solche Spieler einwechseln kann", sagte Reis, der auf der Rechtsverteidigerposition eine ähnlich schwere Entscheidung zu treffen hatte. Schließlich gab er Konstantinos Stafylidis den Vorzug vor Cristian Gamboa. "Ich bin froh, dass ich aktuell die Qual der Wahl habe."

So steht der VfL Bochum nun mit starken 13 Punkten auf Platz zwölf. "Das ist zwar schön, aber wird definitiv nicht genügen, um unser Ziel "Klassenerhalt" zu erreichen", beschwor Reis gleich wieder die Konzentration. Für den VfL geht es am Samstag, 20. November, 15:30 Uhr, mit einem schweren Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen weiter. tica mit gp

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