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Trotz Powerplay und Zoller-Tor
Ex-Schalker schießt VfL Bochum ab

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Foto: firo

Der VfL Bochum hat gegen Hertha BSC mit 1:3 (0:2) verloren. Der Doppelschlag vor der Pause war vermeidbar. Zoller setzte seine Tor-Serie fort. Die Brennpunkte.

Ausgangslage: Gegen Hertha BSC hatte der VfL Bochum die Chance, aus einem ordentlichen Saisonstart mit drei Punkten aus drei Spielen einen guten zu machen. Dafür tauschte VfL-Trainer Thomas Reis Milos Pantovic durch Eduard Löwen und Herbert Bockhorn durch Konstantinos Stafylidis aus. Die Hertha hatte drei von drei Partien verloren und wollte die Rote Laterne mit einem Dreier abgeben.

Intensiver Beginn: Von Beginn an ging es im Ruhrstadion sehr ruppig zur Sache. So kam Löwen zu vielen Freistößen, die aber alle nichts einbrachten. Die erste nennenswerte Aktion leitete sein Nebenmann Elvis Rexhbecaj ein. In der 19. Minute flankte er den Ball in den Fünfer auf Simon Zoller. Der kam einen halben Schritt zu spät und konnte den Ball per Kopf nur noch am Tor vorbeidrücken.

Bochum besser, Hertha führt: Es sollte sich ein Spiel ohne die ganz großen Höhepunkte entwickeln. Dann aber kam Suat Serdar. Nach einem Ballverlust von Anthony Losilla kam der Ball über Vladimir Darida zu dem Ex-Schalker. Auf dem Weg zum Sechzehner wurde er nicht richtig angegriffen und traf schließlich ins rechte Eck - 1:0 (37.).

Doppelter Serdar, VfL-Abwehr mit Slapstick: Doch es sollte noch bitterer werden. Nach einem eigentlich harmlosen Einwurf verlor Armel Bella-Kotchap die Orientierung und setzte sich im Zweikampf mit Serdar auf den Hosenboden. Weil auch Stafylidis den Ball nicht wegbekam, schnappte sich Serdar die Kugel und drosch sie zum 2:0-Pausenstand in die Maschen.


VfL Bochum bleibt zu harmlos: Zur zweiten Halbzeit kam der VfL mit ordentlich Dampf auf den Platz, forderte Hertha-Keeper Alexander Schwolow aber zu selten. Die Bochumer waren zwar am Drücker, doch die Abschlüsse der Außenverteidiger Stafylidis (55.) und Danilo Soares (58.) konnte Schwolow parieren. Es brauchte...

Wieder trifft Zoller: ...einen Geniestreich von Gerrit Holtmann, der auf seiner linken Außenbahn zwei Mann stehen ließ, mit seinem Abschluss aber an Schwolow scheiterte. Den Abpraller schnappte sich jedoch Zoller und schob aus kurzer Distanz ein (59.).

Bochumer Powerplay: Spieler und Fans hatten fortan Blut geleckt und die Bochumer starteten eine absolute Drangphase. Viel ging über links, wo Holtmann nach einer schwachen ersten Hälfte richtig aufblühte. Die Hertha verlor die Bälle meist noch in der eigenen Hälfte, Manuel Riemann war komplett beschäftigungslos.

Hertha eiskalt: Und dann kam die Hertha. In der ersten Angriffsaktion nach der Pause stürmte Myziane Maolida auf den Bochumer Sechzehner zu und setzte den Ball ins rechte Eck (78.). Bitter für Bochum: Bella-Kotchap hatte sich zuvor verletzt und konnte nur hinterherhumpeln. Saulo Decarli musste ihn ersetzen.

Fazit: Der VfL Bochum hat das Spiel vor allem vor der Pause verloren. Beide Serdar-Tore wären mit besserem Zweikampfverhalten vermeidbar gewesen. Nach der Pause war eine klare Leistungssteigerung zu sehen. Zollers Tor gab den letzten Impuls, dass gegen die Hertha etwas zu holen sein könnte. Doch das Tor von Maolida nahm den Bochumern letztlich alle Hoffnung auf einen Punktgewinn. Um ein Haar hätte sich Riemann in der Nachspielzeit noch aus rund 60 Metern überwinden lassen. Einen Distanzschuss von Lucas Tousart wollte er stoppen, verfehlte den Ball aber. Letztlich konnte er das Tor noch verhindern. Nun geht es am 18. September, 15:30 Uhr, zum FC Bayern München.

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