2. Bundesliga

VfL Bochum: So schlagen sich die Sommer-Abgänge

21. Oktober 2020, 17:20 Uhr
Championship statt 2. Bundesliga: Vitaly Janelt (vorne) und Jordi Osei-Tutu haben den VfL Bochum in Richtung England verlassen. Foto: firo

Championship statt 2. Bundesliga: Vitaly Janelt (vorne) und Jordi Osei-Tutu haben den VfL Bochum in Richtung England verlassen. Foto: firo

Zehn Profis haben den Fußball-Zweitligisten VfL Bochum nach der Vorsaison verlassen. Ein Zwischenfazit nach den ersten Wochen der neuen Spielzeit. 

Vitaly Janelt: Der zentrale Mittelfeldspieler hat den VfL Anfang Oktober in Richtung des FC Brentford aus dem zweitklassigen englischen Championship verlassen. Dort debütierte er am Samstag, nachdem er 20 Minuten vor Schluss eingewechselt wurde. Janelts neuer Klub liegt auf Platz 13 der 24 Klubs umfassenden Tabelle. Am Mittwochabend gegen Sheffield Wednesday könnte ein zweiter Einsatz für den 22-Jährigen hinzukommen. 


Simon Lorenz: Sein neuer Klub Holstein Kiel führt die Tabelle der 2. Bundesliga überraschend an. Für den 23-Jährigen persönlich läuft es jedoch eher bescheiden: Ähnlich wie beim VfL kommt er bislang nicht über die Rolle des Ersatzspielers hinaus, in vier Liga-Partien saß er für jeweils 90 Minuten auf der Bank. Nur im DFB-Pokal durfte Lorenz eine Halbzeit ran. 

Maxwell Gyamfi: Dem Innenverteidiger blieb der Durchbruch an der Castroßer Straße verwehrt, sodass er zur U21 des Hamburger SV in die Regionalliga Nord wechselte. Dort stand Gyamfi an den ersten beiden Spieltagen in der Startelf. Bei seinem zweiten Einsatz verletzte er sich allerdings. Seitdem fehlt er im Aufgebot des HSV.

Ulrich Bapoh: Nach seinem Kreuzbandriss vor über einem Jahr wagte der junge Stürmer den Neustart beim VfL Osnabrück. Noch ist der 21-Jährige aber nicht wieder einsatzfähig, er gehörte bisher nicht zum Kader des Bochumer Ligakonkurrenten.

Patrick Fabian: Das Bochumer Urgestein ist dem Revierklub nach seinem endgültigem Karriereende abseits des Rasens treu geblieben. Fabian unterstützt Sport-Geschäftsführer Sebastian Schindzielorz als Assistent.

Jan Wellers: Für den Bottroper war der Zweitliga-Fußball eine Kragenweite zu groß. Nach einem Jahr ohne Einsatz bei den VfL-Profis empfahl er sich per Probetraining für einen Vertrag bei Rot-Weiß Oberhausen. Bei den kriselnden Kleeblättern stand er zwischen Ende September und Anfang Oktober dreimal in Serie in der Startelf. Zurzeit muss sich Wellers allerdings mit der Rolle des Ergänzungsspielers anfreunden. Zweimal Bank, eine Einwechslung in der Schlussminute - so lautet seine Bilanz aus den vergangenen drei Partien. 

Stefano Celozzi: Nach sechs Jahren und 139 Pflichtspielen im Bochumer Trikot trennten sich die Wege im Sommer. Der 31-jährige Ex-Kapitän ist derzeit vereinslos.

Jordi Osei-Tutu: Auf sein Leihjahr im Ruhrgebiet und seine Rückkehr zum FC Arsenal folgte der nächste Wechsel auf Zeit. In dieser Saison läuft der offensiv eingestellte Rechtsverteidiger für den englischen Zweitligisten Cardiff City auf. Dort gehört Osei-Tutu zum Stammpersonal. In allen sechs möglichen Begegnungen verteidigte der 21-Jährige von Beginn an. Wenn Cardiff am 26. Dezember den FC Brentford empfängt, trifft Osei-Tutu auf seinen Ex-Kollegen Janelt.

Manuel Wintzheimer: Für den 21-Jährigen scheint sich die einjährige Leihe zum VfL gelohnt zu haben. Trotz viel Konkurrenz gehörte er beim Hamburger SV in allen drei Saisonspielen zur Startformation - und zwar auf dem Flügel. Der etatmäßige Mittelstürmer scheint sich in dieser Rolle allerdings wohl zu fühlen, denn ihm gelang bereits ein Tor und zwei Vorlagen. 

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