Die Spielvereinigung Steele hat nach dem Horror-Start einen goldenen Oktober hinter sich. Am Wochenende winkt der Nicht-Abstiegsplatz.

LL NR 1

Nach Horror-Start - Steele winkt nun ein Nicht-Abstiegsplatz

Stefan Loyda
29. Oktober 2019, 14:43 Uhr

Foto: MaBo Sport

Die Spielvereinigung Steele hat nach dem Horror-Start einen goldenen Oktober hinter sich. Am Wochenende winkt der Nicht-Abstiegsplatz.

Es dürfte nicht wenige Kontrahenten gegeben haben, die die Spielvereinigung Steele nach dem neunten Spieltag abgeschrieben hatten. Bis dahin hatten die Essener schließlich noch auf ihren ersten Punkt warten müssen. Der Rückstand aufs rettende Ufer: satte acht Punkte. Danach die Wende: Dem ersten Saisonsieg in Wermelskirchen (2:0), folgten ein 2:1-Erfolg gegen Hamborn, ein 2:2 in Rellinghausen und nun ein 5:2 beim VfB Solingen. „Mit zehn von zwölf möglichen Punkten hatten wir echt einen goldenen Oktober“, freut sich Steeles Trainer Dirk Möllensiep. „Das war auch wichtig. Dementsprechend ist nun auch die Stimmung in der Mannschaft. Ich hoffe, dass wir nun noch mehr Punkte holen.“

Rückkehr von Waschk und Geißler hilft

Damit haben die Steeler auch die sprichwörtliche Rote Laterne an den VfB Solingen weitergegeben. Bei einem Heimsieg am Sonntag gegen den Mitaufsteiger Schwarz-Weiß Düsseldorf würde sogar ein Nicht-Abstiegsplatz winken. Vorausgesetzt: Hamborn gewinnt nicht gegen den MSV Düsseldorf und Speldorf nicht gegen Rellinghausen. „Das ist auch unsere Zielsetzung. Wir wollen so schnell wie möglich unten raus.“, sagt Möllensiep, für den der Klassenerhalt immense Bedeutung hätte. „Den Abstieg zu verhindern, wäre gleichzusetzen mit dem Aufstieg. Wir wissen, dass wir ehrliche Arbeit machen in Steele. Wir sind nicht auf Rosen gebettet, da kann es nur im Kollektiv gehen. Wenn dann welche wegbrechen, wird es schwer.“

Und genau das war auch der Grund für die Krise zum Start. Die beiden Rückkehrer Leon Waschk und Marc Geißler hätten nach ihren Ausfällen gut Mentalität in die Mannschaft gebracht. Dennoch fehlen mit den Strahlendorf-Brüdern, Fabian Lenort, Kevin Voß und Kai Koppers wichtiges Stammpersonal. Möllensiep: „Die Mannschaft ist dadurch aber noch enger zusammengerückt. Ich hoffe, dass wir mit den Rückkehrern noch einmal eine Schippe drauflegen können.“

Zumal es nun gegen Schwarz-Weiß, Speldorf, MSV Düsseldorf und Rath fast nur noch gegen direkte Konkurrenten geht. Einzig Letztgenannte haben bereits ein ordentliches Polster auf den Strich.

Mehr zum Thema

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren