Hattinger Teams streichen die Segel

08.08.2018

Kreispokal Bochum

Hattinger Teams streichen die Segel

Foto: Walter Fischer

Hedefspor Hattingen schafft mit ganz viel Glück den Sprung in die nächste Runde. Yasin Cetinkaya erzielt in der Nachspielzeit das erlösende 2:1 gegen den SV Altenbochum.

Drei Hattinger Teams waren am Dienstagabend im Bochumer Kreispokal aktiv, nur ein Team hat in die nächste Runde geschafft. Hedefspor Hattingen besiegte den klassentieferen SV Altenbochum mit 2:1. Der C-Ligist DJK Märkisch Hattingen unterlag hingegen dem Bochumer B-Ligisten SV Hellas Bochum mit. Überraschend kam das Aus für den TuS Blankenstein, der das Auswärtsspiel bei Blau-Weiß Grümerbaum mit 0:2 verlor. 


SV Altenbochum 01 - Hedefspor Hattingen 1:2
Der erlösende Treffer fiel erst in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit, Yasin Cetinkaya ebnete dem Hattinger A-Ligisten mit seinem späten Treffer den Einzug in die zweite Runde des Kreispokals, aber nicht nur wegen des späten Siegtreffers stufte Hedefs Co-Trainer Leroy Lawrence den Sieg als glücklich ein. „Wir konnten froh sein, dass der Gegner in der zweiten Hälfte seine Chancen nicht genutzt hat. Wir haben zu viel zugelassen und waren völlig durcheinander.“ In der ersten Hälfte sah das noch anders aus, die Hattinger dominierten das Geschehen auf dem Platz, nur verpassten sie es das in Tore um zu münzen. „In der Pause musste ich Afeez Yaya Ola verletzungsbedingt auswechseln, danach ging es teilweise drunter und drüber“, so Lawrence.
 
DJK Märkisch Hattingen - SV Hellas Bochum 0:3 
Gut verkauft hat sich die DJK Märkisch beim Aufeinandertreffen mit Hellas Bochum, zwar verloren die Hattinger mit 0:3, doch ein Klassenunterschied war nicht zu erkennen. „Hellas hat wirklich drei Mal auf das Tor geschossen und alles drei Schüsse landeten im Netz“, sagte DJK-Geschäftsführer Thomas Behling. „Uns fehlt im Augenblick die Durchschlagskraft im Angriff, unserer beiden Stürmer sind leider verletzt.“

BW Grümerbaum - TuS Blankenstein 2:0 
„Das war ein Spiel auf ein Tor“, erklärte TuS-Trainer Vladislav Dinges. „Der Gegner hat sich mit elf Leuten am eigenen Strafraum versammelt und verteidigt.Das war nicht leicht für uns.“ Zwei Mal kamen die Gastgeber dann aber doch nach vorne und machten dann auch zwei Tore, die der TuS im Laufe des Spiels auch nicht mehr aufholte. „Für uns war es ein weiterer Test und jetzt liegt der Fokus auf dem Saisonstart“, sagte Trainer Dinges. Julian Resch

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