Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat mit großer Dankbarkeit auf die gemeinsame Solidaraktion von Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen reagiert.

Bundesliga

DFL reagiert mit Dankbarkeit: Solidarität kein Lippenbekenntnis

26. März 2020, 13:41 Uhr
Foto: AFP

Foto: AFP

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat mit großer Dankbarkeit auf die gemeinsame Solidaraktion von Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen reagiert.

„Diese Aktion unterstreicht, dass Solidarität in der Bundesliga und 2. Bundesliga kein Lippenbekenntnis ist“, sagte DFL-Boss Christian Seifert: „Das DFL-Präsidium ist den vier Champions-League-Teilnehmern sehr dankbar im Sinne der Gemeinschaft aller Klubs.“

Das Quartett zahlt insgesamt 20 Millionen Euro in einen Topf ein, der „in von der Corona-Krise ausgelösten Härtefällen Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga“ helfen soll. 12,5 Millionen Euro davon sind noch nicht verteilte Medienerlöse, auf die verzichtet wird. 7,5 Millionen Euro steuern die Klubs selbst bei. Über die Verteilung entscheidet das DFL-Präsidium.

„In diesen schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass die stärkeren Schultern die schwächeren Schultern stützen“, sagte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke meinte: „Wir haben immer gesagt, dass wir uns solidarisch zeigen werden, wenn Klubs unverschuldet durch diese absolute Ausnahmesituation in eine Schieflage geraten, die sie alleine nicht mehr beherrschen können.“ Und Leipzigs Chef Oliver Mintzlaff betonte: „Die Bundesliga ist ein großartiger Wettbewerb und besteht aus einer Vielfalt von 36 Vereinen, die in der Krise an einem Strang ziehen müssen.“ sid

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren

26.03.2020 - 23:36 - Klaus_Fischer

@TiW: Deine Unterstellungen sind sämtlich haltlos. Eine Meinung muss nicht objektiv sein, sondern drückt das aus, was derjenige der sie äußert, über einen Sachverhalt denkt. Als BVB-Fan fühlst Du Dich hier wohl provoziert und dadurch lässt Du Dich zu nicht belegbaren Behauptungen hinreißen. Neid auf andere Fußballvereine liegt mir fern. Das hat mit meinem Beitrag nichts zu tun. Wenn Du das aber daraus herausliest, hast Du eine fehlerhafte Wahrnehmung.
Ich muss auch hier keine Lösungen anbieten, um meine Meinung kund zu tun. Und wenn ich das nicht tue, dann auch nicht deshalb, weil ich - wie Du mir unterstellst - nicht informiert bin. Ich kenne mich bei diesem Thema sehr fundiert aus. Nur so bin ich schließlich zu meiner Meinung gekommen. Wenn Du meinen Beitrag aber auch inhaltlich verstanden hättest wäre Dir aufgefallen, dass es für mich egal ist, ob das System der DFL weniger schlecht als das System anderer ausländischer Profiligen ist. Diese Vergleiche machen für mich keinen Sinn, denn in meinen Augen ist das System selbst das Problem.
Eine Diskussion hier würde nur Sinn machen, wenn man dies ohne Emotionen auf einer sachlichen Ebene tun kann. Weder ba09 noch Du scheinen dazu in der Lage zu sein, weil ihr beide meine Meinung als offensichtliche Kritik an Eurem Lieblingsverein auffasst und dann dadurch auf eine persönliche Ebene abdriftet, die einer inhaltlichen Auseinandersetzung entgegensteht. Das sieht man z.B. daran, dass ich nie behauptet habe, diese Aktion jetzt wäre nicht solidarisch. Dies ist aber exakt das, was Du mir mit Deiner letzten Frage unterstellst. Insofern macht es erst Sinn, dass wir hier weiter diskutieren, wenn Du auf eine inhaltlich sachliche Ebene zurück kommst und Deine haltlosen Unterstellungen unterlässt.

26.03.2020 - 17:00 - Tief_im_Westen

Klaus, an welcher Stelle ist der Verteilungsschlüssel denn unsolidarisch, vor allem im Vergleich zu anderen Ländern und der Eigenvermarktung? Und wer ist diese BVB AG? Wieso nennst du eigentlich nicht auch Schalke und Bayer, die ja ebenso diesen Verteilungsschlüssel gewollt und vorangetrieben haben?
Des Weiteren solltest du mal Meinung nachschlagen, die hat nämlich wenig bis gar nichts mit deinem Beitrag zu tun. Du unterstellst Dinge, haust falsche Dinge heraus, hast keine Argumente, bist weder bei den Clubs noch beim Thema TV-Geld informiert und lässt deinen Frust bzw deine Abneigung freien Lauf. In der Regel beschreibt man so etwas mit neidzerfressen, aber sicher nicht mit Meinung, die sich nämlich auch an Fakten orientieren sollte. Was hat es dir jetzt gebracht?
Die Clubs hätten es nicht machen müssen, machen sie aber dennoch. An welcher Stelle ist es nicht solidarisch?

26.03.2020 - 15:48 - Klaus_Fischer

@ba09: Ich habe hier meine persönliche Meinung kund getan und keinesfalls gemeckert. Wenn Du meine Meinung nicht teilst, ist das okay aber kein Grund, hier abfällig zu reagieren. Ich bin kein Fan dieses Systems, dass für Dich eine Selbstverständlichkeit ist. Trotzdem würde ich mich nie abfällig über Deinen Beitrag äußern. Und ich weiß auch nicht, woher Du wissen willst, von welchem Verein ich Fan bin. Im Gegensatz zu Dir verstecke ich mich nicht hinter einem Nicknamen. Trotzdem bin ich mit Sicherheit kein Fan des Vereins, den Du mir unterstellst.
Also, eine Meinung ist kein Schwachsinn. Sie erhebt keinen Anspruch auf Richtigkeit und kann sachlich diskutiert werden. Eine Meinung als Schwachsinn zu bezeichnen, ist weder konstruktiv noch richtig und verhindert jede sachliche Auseinandersetzung.

26.03.2020 - 15:25 - ba09

Was ein Schwachsinn, da spricht mal wieder der Frust des eigenen Unvermögens. :-) Es liegt in der Natur der Sache, das diejenigen die erfolgreich sind, am meisten erhalten von den Erlösen. Das läuft in der BuLi so, das läuft in jeder anderen europäischen Liga so, im Vergleich zu anderen Ligen ist die Bundesliga sogar sehr solidarisch aufgestellt. Das haben sich weder der FC Bayern noch der BVB so ausgedacht. Wäre es wie du sagst, könnten sich die großen Vereine selbst vermarkten und ein vielfaches einstreichen. Wie es z.B. mal in Spanien war. Natürlich sind die Bayern oder der BVB auf der Gewinnerseite bei diesem System, das ist aber in allen Lebenslagen, in allen Bereichen, in allen kapitalistisch geprägten Märkten so. Die Bayern haben viele viele Jahre halt sehr erfolgreich und gut gearbeitet, beim BVB ebenfalls seit etwa 15 Jahren, das Ergebnis das man nun was abgeben kann. Das bisschen macht den Kohl nicht fett, nun aber wieder dagegen zu meckern, zeigt dein Weltbild. Und wenn andere Vereine erfolgreicher sind als der eigene Verein, sollte man ev erst mal schauen was der eigene Verein so alles falsch gemacht hat als immer nur den Fehler bei anderen zu suchen. Und bei dem Potential was dein Verein hat(te), kriegst du da ne sehr sehr sehr lange Liste zusammen, da hasse erstma genug zu meckern. Aber vermutlich sind auch daran wieder die bösen bösen anderen Schuld. Es war bestimmt auch kein Meineid, die anderen waren Schuld, weil die einfach besser Fussball gespielt haben damals.

26.03.2020 - 14:42 - Klaus_Fischer

Jahrelang haben insbesondere der FCB und BVB AG die höchst unsolidarische und ungleiche Verteilung der Erlöse in der DFL mit dem Argument der internationalen Wettbewerbsfähigkeit gerechtfertigt. Eine europäische Superliga wurde extra angedacht, um noch mehr Druck auf die Verbände zu machen. Jetzt wackelt das von grenzenloser Gier und Selbstüberschätzung selbst erbaute Kartenhaus beachtlich. Ich hoffe innständig, dass es zusammenbricht und man dann mit Sinn und Verstand ohne Watzke und Co. wieder bei Null anfangen kann. Wer andere Vereine nur deshalb überleben lässt, weil er sonst alleine dasteht, hat es nicht verdient, dass er mit einem blauen Auge davonkommt. Solidarität hätte man all die Jahre vorher zeigen können und müssen. Aber da hat man lieber den Kuchen für sich beansprucht und gönnerhaft die Krümel verteilt.