Bayern München hat am zehnten Bundesliga-Spieltag die Tabellenführung zurückerobert. Gegen den MSV Duisburg kam der deutsche Rekordmeister zu einem 4:0 (2:0)-Erfolg.

Bayern schießen sich wieder an die Tabellenspitze

22. Oktober 2005, 17:24 Uhr

Bayern München hat am zehnten Bundesliga-Spieltag die Tabellenführung zurückerobert. Gegen den MSV Duisburg kam der deutsche Rekordmeister zu einem 4:0 (2:0)-Erfolg.

Bayern München hat die Tabellenführung in der Bundesliga nach nur einem Spieltag zurückerobert. Der deutsche Rekordmeister gewann vier Tage nach dem starken Champions-League-Auftritt gegen Juventus Turin auch gegen den MSV Duisburg völlig verdient mit 4:0 (2:0) und baute damit auch seine beeindruckende Heimserie auf 13 Siege in Folge in der Allianz-Arena aus. Die Mannschaft von Trainer Felix Magath erzielte zu Hause fünf Siege und ließ noch kein Gegentor zu.

Dafür haben die Bayern in der erneut mit 66.0000 Zuschauern ausverkauften heimischen Arena in dieser Saison bereits 13 Tore erzielt. Gegen eine völlig überforderte Duisburger Mannschaft, die weiterhin im Tabellenkeller bleibt, brachte Michael Ballack die Gastgeber in der 27. Minute per Kopfball nach Flanke von Roque Santa Cruz mit 1:0 in Führung. In der 33. Minute erhöhte Ze Roberto auf 2:0. Der Brasilianer bugsierte den Ball dabei aus fünf Metern Entfernung mit der Hacke ins MSV-Tor. Schon allein dieser Treffer war das Eintrittsgeld wert. Nach dem Wechsel sorgten schließlich Santa Cruz nach Vorarbeit des starken Ze Roberto (59.) und Claudio Pizarro (90.) für die Entscheidung.

Die harmlosen Gäste waren damit noch gut bedient. Denn vor der Führung durch Ballack, der in der Pause mit Leistenproblemen in der Kabine blieb, vergaben die Münchner schon Torchancen fast im Minutentakt. Auch Roy Makaay konnte seine Torflaute bei einigen Großchancen, die er auch nach dem Wechsel hatte, nicht beenden. Der Niederländer hatte zuletzt am 27. August beim 3:0 gegen Hertha BSC Berlin getroffen und wartet nunmehr schon seit neun Pflichtspielen auf einen Treffer.

In der zweiten Hälfte konnten es sich die klar überlegenen Bayern sogar leisten, einen Gang runterzuschalten. Der Aufsteiger aus Duisburg war einfach zu schlecht, um die Bayern ernsthaft in Gefahr zu bringen. Lediglich in der zwölften Minute tauchte Peter van Houdt einmal gefährlich vor dem Münchner Tor auf, seinen Schuss konnte Nationalkeeper Oliver Kahn aber ohne Mühe parieren.

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