Michael Zorc stellte sich nach dem Ausscheiden im DFB-Pokal gegen Eintracht Braunschweig den Fragen von Reviersport in einem Kurz-Interview.

BVB: Nachgefragt bei Manager Michael Zorc

27. August 2005, 12:00 Uhr

Michael Zorc stellte sich nach dem Ausscheiden im DFB-Pokal gegen Eintracht Braunschweig den Fragen von Reviersport in einem Kurz-Interview.

Michael Zorc, ist der Ärger über die Pokal-Pleite inzwischen verraucht?
Wir sind natürlich immer noch sehr enttäuscht, dass wir ausgeschieden sind.

Wo liegen die Ursachen?
Wir haben erneut Gegentore bekommen, die auf individuelle Fehler unsererseits zurückzuführen sind und nicht auf eine spielerische Überlegenheit des Gegners. Diese Unachtsamkeiten ziehen sich wie ein roter Faden durch die Saison. Die Spieler sind im Kopf nicht frei.

Oder ist es auch ein Frage der Qualität?
Ich kann diesen Einwand nicht mehr hören. Wir hatten in Braunschweig eine namhafte Mannschaft auf dem Platz. Es fehlte lediglich Tomas Rosicky und einen Ausfall muss jedes Team verkraften können. Natürlich besteht der Kader aus einer extremen Mischung, trotzdem ist genug Qualität vorhanden. Das haben wir doch in Wolfsburg gesehen. Hätte die Elf so gegen Olmütz und Braunschweig gespielt, wären wir nicht ausgeschieden und hätten auch nicht gegen Schalke verloren.

In Duisburg muss unbedingt ein Sieg her, auch damit der Knoten platzt, oder?
Wir müssen da vor allem auch einen Dreier einfahren, damit wir in der Tabelle nicht weiter abrutschen. Ich will nicht in Plattitüden verfallen, doch an der Wedau entscheidet sich schon, wo der Weg hinführt. Deshalb muss die Mannschaft beim MSV endlich auf dem Punkt ihre Leistung bringen.

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