Ein Streit um 500.000 Euro droht den Transfer von Ailton von Schalke 04 zu Besiktas Istanbul doch noch platzen zu lassen. Die Königsblauen fordern von dem Brasilianer noch eine Handgeld-Rückzahlung über diesen Betrag.

Handgeld-Streit gefährdet Ailton-Transfer

24. Juli 2005, 12:58 Uhr

Ein Streit um 500.000 Euro droht den Transfer von Ailton von Schalke 04 zu Besiktas Istanbul doch noch platzen zu lassen. Die Königsblauen fordern von dem Brasilianer noch eine Handgeld-Rückzahlung über diesen Betrag.

Offenbar droht der Wechsel von Torjäger Ailton vom deutschen Vizemeister Schalke 04 zum türkischen Topklub Besiktas Istanbul doch noch zu platzen. Der Auflösungsvertrag des Brasilianers mit seinem alten Arbeitgeber ist noch nicht unterschrieben, zudem fordern die Königsblauen noch 500.000 Euro von dem Stürmerstar.

"Wir versuchen, von Ailton noch die Hälfte des Handgeldes zurückzubekommen", bestätigte Schalkes Finanz-Vorstand Josef Schnusenberg einen Bericht der Bild am Sonntag. Der Bundesliga-Torschützenkönig von 2004 hatte für seinen Wechsel von Werder Bremen zu den Gelsenkirchnern insgesamt eine Million Euro erhalten - für zwei Jahre. Nach seinem vorzeitigen Transfer soll Ailton nun die Hälfte des Betrages zurückzahlen.

Das Thema soll in der kommenden Woche abgeschlossen werden. "Wir finden sicherlich einen Weg", sagte Schnusenberg und gab zu: "Ich glaube nicht, dass wir den Transfer deshalb platzen lassen." Für Ailton erhält Schalke von Besiktas eine Ablösesumme in Höhe von drei Millionen Euro. Der Brasilianer kassiert mindestens rund eine Million Euro netto pro Saison beim türkischen Ex-Meister - plus Prämien.

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