Die Welle vor den Fans – Christofer Heimeroth, an sich ein bescheidener und ruhiger Typ, genoss sie richtig. „Von meinen bisher fünf Bundesliga-Spielen war es das Beste. Da macht es Spaß, sich anschließend von den Fans feiern zu lassen“, freute sich „der Lange“ nach dem 2:0 in Bielefeld.

„Held“ Heimeroth will "etwas zu tun" bekommen

hb
10. Mai 2005, 09:24 Uhr

Die Welle vor den Fans – Christofer Heimeroth, an sich ein bescheidener und ruhiger Typ, genoss sie richtig. „Von meinen bisher fünf Bundesliga-Spielen war es das Beste. Da macht es Spaß, sich anschließend von den Fans feiern zu lassen“, freute sich „der Lange“ nach dem 2:0 in Bielefeld.

Die Welle vor den Fans – Christofer Heimeroth, an sich ein bescheidener und ruhiger Typ, genoss sie richtig. „Von meinen bisher fünf Bundesliga-Spielen war es das Beste. Da macht es Spaß, sich anschließend von den Fans feiern zu lassen“, freute sich „der Lange“ nach dem 2:0 in Bielefeld.

In den 90 Minuten zuvor hatte er eine fantastische Leistung geboten und sich das verdiente Lob der Verantwortlichen abgeholt. „Er hat mir vom ersten Tag an gefallen. Christofer strahlt eine Ruhe und Sicherheit aus, daher ist es keine Frage, dass er unser volles Vertrauen genießt“, zollte Trainer Ralf Rangnick dem 23-Jährigen ein dickes Kompliment.

„Es war ein schönes Spiel für mich. Ich habe es lieber, wenn ich etwas zu tun bekomme“, ließ sich Heimeroth von den Bielefeldern gerne warm schießen.

Vor einer Woche hatte er gegen Leverkusen drei Schüsse auf den Kasten bekommen. Ale drei schlugen ein, ohne dass „Heime“ sich hätte auszeichnen können. „In der zweiten Halbzeit war klar, dass wir mehr unter Druck geraten würden. Da hat man gesehen, wie viele Spiele die Mannschaft in den Beinen hat“, resümierte Heimeroth.

Trotz seiner herausragenden Darbietung wird er aber am kommenden Samstag seinen Platz im Schalker Gehäuse wieder räumen, falls Stammkeeper Frank Rost bis dahin wieder fit sein sollte. „Wenn Frank absolut schmerzfrei trainieren kann, wird er auch spielen“, machte Rangnick bereits jetzt klar.

Heimeroth akzeptiert seine Ersatzrolle noch ohne wenn und aber. Allerdings wird auch er nicht bis zu seinem Karriere-Ende den Statthalter spielen. „Momentan mache ich mir darüber keine Gedanken. Ich habe noch einen Vertrag bis 2006. Was danach kommt, kann ich jetzt noch nicht sagen“, erklärt der gebürtige Unnaer.

Autor: hb

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