Hildebrand verhandelt noch einmal mit dem VfB

er
02. Februar 2005, 17:57 Uhr

Wende beim VfB Stuttgart: Möglicherweise bleibt Torhüter Timo Hildebrand dem Bundesligisten nun doch erhalten. Präsident Erwin Staudt wollte neu aufgenommene Verhandlungen aber nicht kommentieren.

Bundesligist VfB Stuttgart erwägt nun doch eine Vertragsverlängerung mit Nationaltorhüter Timo Hildebrand. Während Präsident Erwin Staudt Informationen über neu aufgenommene Gespräche mit dem 25-Jährigen nicht kommentieren wollte, erklärte VfB-Trainer Matthias Sammer gegenüber der Sport Bild, dass nun Hildebrand handeln muss: "Es liegt jetzt an ihm. Ich würde mich sehr freuen, wenn er bleibt. Auch für Timo."

Offenbar Trennung vom Berater

Hildebrand soll sich von seinem Berater Dusan Bukovac getrennt haben und nun persönlich mit den Schwaben verhandeln. Eigentlich waren die Gespräche über ein Engagement von Hildebrand über das Saisonende hinaus am 16. Januar gescheitert. Dabei hatte Hildebrand ein Vertragsangebot zu deutlich verbesserten Konditionen ausgeschlagen, danach aber noch keinen neuen Verein gefunden.

Zuletzt hatte sich selbst Bundestrainer Jürgen Klinsmann für einen Verbleib von Hildebrand in Stuttgart ausgesprochen. "Solange es noch eine Möglichkeit, klappt es vielleicht doch noch. Das wäre wünschenswert", hatte Klinsmann erklärt.

Unterdessen hat auch der spanische Erstligist FC Sevilla erklärt, dass kein Interesse an einer Verpflichtung von Hildebrand bestehe. Unlängst waren die Südspanier als möglicher neuer Arbeitgeber des VfB-Keepers gehandelt worden. Sportdirektor Jose Ramon Momchi erklärte nun, ohne den Namen des Stuttgarters zu nennen, dass "der FC Sevilla mit der aktuellen Torwartsituation zufrieden ist und im Sommer keinen Torhüter verpflichten wird". Derzeit steht bei den Andalusiern der 29 Jahre alte Esteban Suarez zwischen den Pfosten.

Autor: er

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