Das Lazarett des VfB Speldorf will sich einfach nicht lichten. Zwar stehen Trainer Dirk Wißel am heutigen Sonntag gegen den SC Düsseldorf-West wieder die Rekonvaleszenten Dejan Vukadinovic, Oliver Rademacher und Birkan Yilmaz zur Verfügung, dafür wird aber Kapitän Dennis Huppertz ausfallen.

VfB Speldorf: Humor trotz Verletzungsmisere

Wißel: „Kein Hexenkessel“

07. Dezember 2008, 09:37 Uhr

Das Lazarett des VfB Speldorf will sich einfach nicht lichten. Zwar stehen Trainer Dirk Wißel am heutigen Sonntag gegen den SC Düsseldorf-West wieder die Rekonvaleszenten Dejan Vukadinovic, Oliver Rademacher und Birkan Yilmaz zur Verfügung, dafür wird aber Kapitän Dennis Huppertz ausfallen.

„So wird die Sache doch erst spannend“, nimmt Wißel die anhaltende Verletzungsmisere mittlerweile mit Humor.
Und aufgrund des personellen Engpasses durfte in den letzten Wochen ja auch wieder „Oldie“ Dirk Roenz ran. „Wenn man überlegt, dass wir ‚Mütze‘ auf die Bank setzen müssen, damit wir überhaupt noch Auswechselspieler draußen haben, ist es schon bitter“, runzelt Wißel die Stirn. „Aber dafür haben sich die Jungs bisher ganz gut aus der Affäre gezogen.“

Zwar ist der Spitzenreiter aus Solingen drei Punkte vorne, aber „nach der Hinrunde ist noch niemand Meister geworden“, will Wißel bis zur Pause den Abstand halten, um dann anzugreifen. Dafür ist ein Sieg gegen die Landeshauptstädter allerdings Pflicht, weil die Union mit Homberg die vergleichbar leichtere Aufgabe hat. „Aber wir stehen mit dem VfB nicht in Kontakt“, konzentriert sich Wißel auf seine Partie.

Und da hat er genug zu tun, denn überzeugend sind die Heimauftritte der Mülheimer nicht. Mir ist es in der dieser Liga egal, ob ich auswärts oder zu Hause antrete, weil ich noch nirgendwo ein Hexenkessel erlebt habe“, berichtet der ehemalige Essener Rot-Weisse. „Aber egal, wir müssen unsere Fans endlich mal verwöhnen.“

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