Bezirksliga 8 Niederrhein: 11. Spieltag, Expertentipp von Mike Snowley (Trainer Hertha Hamborn)

Ein Remis als Erfolgserlebnis

28. Oktober 2006, 11:34 Uhr

Bisher steht noch kein Sieg auf der Habenseite des Tabellenletzten Hertha Hamborn, doch das Remis am letzten Wochenende gegen BSV Oberhausen wertet Trainer Mike Snowley auch als Erfolg. An diesem Sonntag tritt seine Elf beim Tabellenzehnten Mülheimer SV an. "Ich hoffe, dass wir das Ergebnis von letzter Woche wiederholen können", erklärt der gebürtige Engländer, "vielleicht ist ja auch mehr drin."

Der Top-Favorit auf den Aufstieg ist für den zweifachen Familienvater Oberhausen-Lirich. "Gegen die haben wir bei unserem Spiel viel Lehrgeld bezahlt. Da hatten wir keine Chance", zeigt sich Snowley voller Respekt gegenüber den von Toni Puszamszies trainierten Kickern. Die Elf tritt zum Oberhausener Stadtderby bei Safakspor an. "Lirich ist eine Nummer zu groß für Safakspor", ist sich der Hertha-Coach sicher.

Der aktuelle Tabellenführer Heimaterde Mülheim tritt beim starken Aufsteiger BSV Oberhausen an. Das ist zugleich das Top-Spiel in der Klasse. Snowley: "Ich habe Heimaterde nicht so stark in Erinnerung, aber sie stehen sicher nicht unverdient oben. Es wird ein knapper Sieg für den Spitzenreiter."

Ein weiteres Oberhausener Lokalderby findet auf der Fritz-Collet-Sportanlage statt. TB erwartet Sterkrade Nord zum Duell Zwölfter gegen Dreizehnter. "Beide Mannschaften haben Schwierigkeiten. Das wird ein Remis", sagt Hamborns Mann an der Linie voraus. Das gleiche Ergebnis sieht er beim Spiel Ataspor gegen Preußen Duisburg. "Da treffen zwei gleich starke Teams aufeinander, die sich gegenseitig neutralisieren werden."

Das Duell der Aufsteiger findet im Duisburger Norden am Beeckbach statt. Der stark in die Saison gestartete und inzwischen im Mittelfeld stehende TSV Bruckhausen empfängt den Elften TuSPO Huckingen. Hier sieht Snowley die von Ilyas Basol trainierte Elf aus Bruckhausen klar vorne.

Für Wiedergutmachung sorgen möchte sicher auch der SV Wanheim 1900. Die von Michael Roß trainierten Akteure verloren ihr letztes Heimspiel klar mit 1:5 gegen den aktuellen Tabellenführer Heimaterde. "Wanheim ist stark. Die schlagen Union Mülheim mit 2:0", legt sich der Trainer der Hertha fest.

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