Auch Stefan Kuntz hat dem 1. FC Kaiserslautern im Abstiegskampf der 2. Bundesliga nicht den erhofften Schub gegeben.

Kein Sieger beim Kellerduell in Aue

Auch Kuntz bringt nicht die Wende

sid
11. April 2008, 19:56 Uhr

Auch Stefan Kuntz hat dem 1. FC Kaiserslautern im Abstiegskampf der 2. Bundesliga nicht den erhofften Schub gegeben.

Unter den Augen des neuen Vorstandsvorsitzenden erreichte der viermalige deutsche Meister im "Kellerduell" bei Erzgebirge Aue am 28. Spieltag nur ein 0:0. Für beide Teams wird die Situation im Rennen um den Klassenerhalt damit immer auswegloser. Sowohl Aue als auch Kaiserslautern haben mit 26 Punkten vor dem Spiel des direkten Konkurrenten Kickers Offenbach (31) gegen 1860 München fünf Zähler Rückstand auf den rettenden 14. Tabellenplatz.

Beide Mannschaften setzten in einem weitgehend schwachen "Abstiegsendspiel" zudem ihre Negativserien fort. Aue wartet seit sieben Spielen auf einen Sieg - Lautern, das durch eine Rote Karte gegen Georges Mandjeck (63.) dezimiert wurde, holte in den letzten vier Spielen nur einen Punkt.

Kuntz nahm vor 12.700 Zuschauern im Erzgebirgsstadion auf der Tribüne Platz und sah ein verunsichertes FCK-Team. Torhüter Florian Sippel musste in der 4. Minute bereits in höchster Not gegen Sanibal Orahovac eingreifen, der wenig später am Aluminium scheiterte (15.).

Der FCK fiel zunächst nur mit einer Konterchance (41.) positiv auf. In der zweiten Halbzeit neutralisierten sich beide Teams. Auch Aue war in Überzahl von der Angst gelähmt, das Spiel lebte fast nur von der Spannung. Der FCK verpasste in der Schlussphase zweimal den möglichen Siegtreffer.

Autor: sid

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