Administrative Änderungen beim Frauen-Bundesligisten SG Schönebeck. Heute, Donnerstag, erklärte Andreas Kuhn, Sportlicher Leiter der Essenerinnen, auch gegenüber der Mannschaft

SG Schönebeck: Marketingexperte Kuhn trat zurück

Vertragsauflösung in beiderseitigem Einvernehmen

og
07. Februar 2008, 21:48 Uhr

Administrative Änderungen beim Frauen-Bundesligisten SG Schönebeck. Heute, Donnerstag, erklärte Andreas Kuhn, Sportlicher Leiter der Essenerinnen, auch gegenüber der Mannschaft "seinen Rücktritt". Was nicht heißt, dass es Kuhn bei der SGS nicht weiter gibt. Der Mann wirkt weiter "loyal" (O-Ton Kuhn) für die SGS, ist aber in die sportlichen Planungen für die Zukunft nicht mehr involviert.

Der seit knapp anderthalb Jahren für den ambitionierten Revierverein erfolgreich wirkende Marketingexperte verabschiedet sich im Rahmen einer Vertragsauflösung vom Club, die in beiderseitigem Einvernehmen vollzogen wird.

Hintergrund: Die Rolle, die Kuhn bisher inne hatte, ist für die SGS schlichtweg nicht mehr zu finanzieren. In den Anfängen seiner Tätigkeit beteiligte sich immer noch der DFB am wirtschaftlichen Aufwand für die Kuhn-Tätigkeit. Vorhaben war, die Frauen-Bundesligisten mit derartigem personellen Fachinput fit für professionellere Strukturen zu machen. Kuhn, der im Rahmen der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland für das Organisationskomitee sehr erfolgreich als Regional-Manager wirkte, wurde gewissermaßen der SG "zugewiesen". Neben Kuhn gab es noch weitere Personalien in der Bundesliga, die die gleichen Wurzeln hatten.

Beleg dafür, dass die Trennung von Kuhn vernünftig abläuft, ist die Tatsache, dass er noch die Organisation für die U17-EM-Qualifikation, die in Essen und Bottrop über die Bühne geht, leiten wird.

Autor: og

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