Blütenweiß ist bislang die Weste der Kaiserslautern Braves vor heimischer Kulisse, doch die Rhöndorf Dragons brennen darauf diese Serie bei Ihrem Gastspiel am Freitagabend in Kaiserslautern zu beenden. Dragons-Coach Olaf Stolz sieht die Favoritenrolle aber klar bei den Pfälzern: „Unmöglich ist es sicher nicht in Kaiserslautern zu gewinnen, aber verdammt schwer! Die taktischen Strukturen der Braves sind unglaublich effektiv.“

Pro A Liga: Rhöndorf Dragons müssen in die Pfalz

"Unmöglich ist es nicht, aber verdammt schwer"

17. Januar 2008, 15:35 Uhr

Blütenweiß ist bislang die Weste der Kaiserslautern Braves vor heimischer Kulisse, doch die Rhöndorf Dragons brennen darauf diese Serie bei Ihrem Gastspiel am Freitagabend in Kaiserslautern zu beenden. Dragons-Coach Olaf Stolz sieht die Favoritenrolle aber klar bei den Pfälzern: „Unmöglich ist es sicher nicht in Kaiserslautern zu gewinnen, aber verdammt schwer! Die taktischen Strukturen der Braves sind unglaublich effektiv.“

Nicht zuletzt durch die enorme Heimstärke sind die Braves ein ernsthafter Kandidat bei der Vergabe der beiden Aufstiegsplätze in die BBL.

Mit Johnny Matthies und Whit Holcomb-Faye verfügen die Braves über ein starkes Guard-Duo, die beide aus der Distanz werfen können oder ihre Mitspieler mit Zuckerpässen in Szene setzen. Die Wirkungskreise der beiden US-Amerikaner einzuengen wird für, Krzyminski & Co. Schwerstarbeit bedeuten.

Aber auch die lange Garde der Rhöndorfer muss mächtig auf Draht sein um den Braves Paroli zu bieten. Denn auch die Power Forwards Mirko Damjanovic und Oliver Komarek versenken über 35 Prozent ihrer Dreier-Versuche. Über Chris Oliver erübrigt sich eigentlich jeder Kommentar: Durchschnittlich 20,4 Punkte und 8,6 Rebounds pro Spiel machen den Zwei-Meter-Mann zu den ganz „großen“ unter den „kleinen“ Centern in der Pro A-Liga. Und mit Stuart Robbins verfügen die Braves über einen 2,11-Meter-Riesen, „der unter den Brettern richtig aufräumen kann“, so das Urteil von Rhöndorfs Cheftrainer.

„Uns erwartet zweifellos eine große Herausforderung“, lautet Olaf Stolzs Fazit, der sich vor dem Spiel kämpferisch gibt: „Wenn wir unser Spiel unbeirrt durchziehen, können wir Kaiserslautern auf Augenhöhe begegnen.“

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