Aller guten Dinge sind eigentlich drei! Stefan Kratofiel und die SSVg Velbert sind gerade dabei, die zweite Etappe ihrer Liaison in die Tat umzusetzen. Alles ist geklärt, der Stürmer wurde bis 2010 gebunden, kommt jetzt vom Westfalen-Oberligisten Gladbeck. „Ich hatte vorab bereits ab dem 1. Juli 2008 unterschrieben.“ Nach der Einigung mit Gladbeck über die Freigabe wurde aus dem Zweijahresvertrag ein Papier über 30 Monate.

Velbert: „Velberter Junge“ Kratofiel für Regionalliga-Ticket

Erst „General“ Grabotin, dann auch Bundeswehr

og
04. Januar 2008, 08:59 Uhr

Aller guten Dinge sind eigentlich drei! Stefan Kratofiel und die SSVg Velbert sind gerade dabei, die zweite Etappe ihrer Liaison in die Tat umzusetzen. Alles ist geklärt, der Stürmer wurde bis 2010 gebunden, kommt jetzt vom Westfalen-Oberligisten Gladbeck. „Ich hatte vorab bereits ab dem 1. Juli 2008 unterschrieben.“ Nach der Einigung mit Gladbeck über die Freigabe wurde aus dem Zweijahresvertrag ein Papier über 30 Monate.

„Mein Geld habe ich durchgehend gekriegt, manchmal etwas später, aber es war immer da. Ich habe auch zum Verein gestanden“, kartet Kratofiel nicht nach, auch wenn es in Gladbeck zum Schluss etwas durcheinander war.
Wie gesagt, Velbert und der Stürmer arbeiten zum zweiten Mal zusammen, beim letzten Mal endete die Zweisamkeit etwas unharmonisch.

„Alles kein Thema mehr, darüber wurde auch kein Wort mehr verloren“, erklärt Kratofiel, der in den letzten Wochen auch ständiger Zaungast rund um das Stadion Sonnenblume war. Eher ist man fixiert darauf, das Ticket für die zukünftige Regionalliga zu lösen. Dafür muss man am Nordrhein mindestens Vierter werden. „Dazu will ich meinen Teil beitragen“, kündigt der im April 24 Jahre alt werdende Torjäger an. Wie das aussieht, bleibt der Ex-Solinger nicht schuldig: „In der Mitte den Kopf oder den Fuß hinhalten.“ Oder wie der Stuttgarter Mario Gomez riskant ganzkörperlich zu arbeiten. Kratofiel grinsend: „Oder so.“

Sportlich ist die Zukunft geklärt, parallel überlegt sich der 1,85 Meter-Mann, wie es beruflich weitergehen kann. „Ich habe einen überraschenden Anruf der Bundeswehr erhalten“, grübelt Kratofiel vor sich hin. Der deutsche „Uncle Sam“ winkt mit der Uniform. Der Akteur ist ausgebildeter Werkzeug-Mechaniker. „Ich absolviere Lehrgänge, um mich weiterzubilden, parallel erscheint es mir als gute Lösung, mich bei der Bundeswehr vielleicht längerfristig zu verpflichten.“ Ein sicherer Job ist heutzutage keine schlechte Einrichtung.

„Das haben wir alles so auch schon intensiv durchgesprochen“, nickt Kratofiel, der gerne betont, „ein Velberter Junge“ zu sein. Wir heißt, der Knipser und seine Freundin Jenny. Die 23-jährige Bäckereifachverkäuferin lernte er auf einer Studentenparty kennen, ein Paar sind sie seit knapp zweieinhalb Jahren, auch eine gemeinsame Wohnung gibt es bereits.

So dass sich Kratofiel am Montag, 7. Januar, zentriert in die Vorbereitung von Coach Dietmar Grabotin stürzen kann. „In den letzten Wochen habe ich nur für mich etwas gemacht“, überlegt die neue SSVg-Attacke-Alternative. „Grabo“ wird es richten. „Genau“, schmunzelt Kratofiel, wohlwissend um die Unerbittlichkeit des Ex-Profis. Alles auch passend zum Vorfühlen der Bundeswehr.

Autor: og

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren