Einen Bärendienst erwies SG Lütgendortmunds Zerberus, Oliver Kinsky, seinen Mitspielern bei der 1:4-Niederlage gegen Tabellenführer VfB Habinghorst. Obwohl bereits unter der Woche feststand, dass Reserve-Keeper Marc Görgens gegen die Castroper nicht zur Verfügung stehen würde, weil er am Wochenende das Oktoberfest in München besuchte, fehlte der Stammtorwart beim Spitzenspiel unentschuldigt und forderte damit eine Entscheidung heraus, die im Amateurfußball eine seltene Ausnahme ist: Er erhielt eine Geldstrafe.

Bezirksliga 15: Feiern statt Fußball? Torhüter entgeht Rauswurf nur knapp

Geldstrafe für "Party-Torwart" Kinsky

02. Oktober 2006, 15:09 Uhr

Einen Bärendienst erwies SG Lütgendortmunds Zerberus, Oliver Kinsky, seinen Mitspielern bei der 1:4-Niederlage gegen Tabellenführer VfB Habinghorst. Obwohl bereits unter der Woche feststand, dass Reserve-Keeper Marc Görgens gegen die Castroper nicht zur Verfügung stehen würde, weil er am Wochenende das Oktoberfest in München besuchte, fehlte der Stammtorwart beim Spitzenspiel unentschuldigt und forderte damit eine Entscheidung heraus, die im Amateurfußball eine seltene Ausnahme ist: Er erhielt eine Geldstrafe.

Enttäuscht äußerte sich SG-Trainer Thomas Klukas: „Der Junge ist einfach nicht gekommen und ich habe bis heute Mittag auch noch nichts von ihm persönlich gehört. Gestern ging aber in Mannschaftskreisen bereits das Gerücht um, dass es etwas mit Alkohol zu tun haben könnte“.

Das Fehlen seines etatmäßigen Schlussmanns sei aber nicht der entscheidende Grund für die Niederlage seiner Elf gewesen, betonte Klukas.

Wegen mangelnder sportlicher Alternativen stellte er seinem Schlussmann daher auch „nur“ eine Strafe im „dreistelligen Eurobereich“ in Aussicht: „Hätten wir einen gleichwertigen Ersatz für Oliver, würde er mit Sicherheit aus der Mannschaft fliegen und nicht so glimpflich davon kommen, machte Klukas gegenüber revierkick seinem Ärger Luft.

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