Als Horst Darmstädter die Stätte des Erfolgs verließ, da huschte ihm ein Lächeln über das Gesicht. „Jetzt kann die Weihnachtsfeier kommen“, grinste der Boss des VfB Hüls, während er sich auf den Parkplatz des Stadions Hohenhorst begab. Wenige Minuten zuvor hatte seine Mannschaft das Match beim FC Recklinghausen mit 3:1 (1:0) für sich entschieden – und  hatte sich somit zumindest für eine Nacht die Tabellenführung gesichert.

FC Recklinghausen 96 - Hüls 1:3 (0:1) / 96er Hand-Frust

Täuber: „SchöneMomentaufnahme“

10. Dezember 2007, 13:33 Uhr

Als Horst Darmstädter die Stätte des Erfolgs verließ, da huschte ihm ein Lächeln über das Gesicht. „Jetzt kann die Weihnachtsfeier kommen“, grinste der Boss des VfB Hüls, während er sich auf den Parkplatz des Stadions Hohenhorst begab. Wenige Minuten zuvor hatte seine Mannschaft das Match beim FC Recklinghausen mit 3:1 (1:0) für sich entschieden – und hatte sich somit zumindest für eine Nacht die Tabellenführung gesichert.

[box_rsprint]„Das ist eine schöne Momentaufnahme“, betonte Trainer Klaus Täuber, um dann einzuräumen: „Es war kein hochklassiges Spiel, aber ein sehr wichtiger Sieg für uns.“

Sein Gegenüber Thomas Kruse nickte: „Der Dreier für den VfB ist verdient. Aber das Zustandekommen ärgert mich, da die ersten beiden Treffer nach Handspielen gefallen sind.“ Der Coach pocht auf die Bilder eines lokalen TV-Senders, der die strittigen Szenen eingefangen haben soll. Vor allem das 0:1 durch Seyfullah Kalayci erzeugte heftige Reaktionen beim Heim-Team. „Wir haben gegen 14 Mann gespielt“, ereiferte sich 96-Kapitän Andreas Böttrich. Aber auch er musste einräumen, dass die Pleite gegen den Lokal-Rivalen keineswegs unverdient war.

Nach dem 0:2 durch Richard Baron war die Partie gelaufen (52.). Da war selbst der Anschluss von Henning Marpe nur ein Strohfeuer (82.), zumal Markus Krawietz nicht nur den Zwei-Tore Abstand wieder herstellte, sondern zugleich für den Endstand sorgte (87.). „Prima, dass alle Angreifer getroffen haben. Das sollte zusätzliches Selbstbewusstsein geben“, bemerkte Täuber. Entsprechend fröhlich verlief dieWeihnachtsfeier – auch wenn zuvor das Fußball-Fest im Vest ausblieb. „Der Sieg war natürlich eine gute Grundlage“, erklärte Darmstädter augenzwinkernd.

So ausgelassen die Stimmung war – so ganz ist die Hinserie für den Absteiger noch nicht gelaufen: Am kommenden Sonntag (14.15) steht das Nachholspiel bei Borussia Emsdetten an.

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