Eine Woche noch, dann startet der MSV Duisburg die Mission Wiederaufstieg. Trainer Ilia Gruev steht vor einem Luxusproblem: Er kann aus dem Vollen schöpfen.

MSV Duisburg

Luxusprobleme für Gruev

22. Juli 2016, 16:54 Uhr
Foto: firo

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Eine Woche noch, dann startet der MSV Duisburg die Mission Wiederaufstieg. Trainer Ilia Gruev steht vor einem Luxusproblem: Er kann aus dem Vollen schöpfen.

Am Freitag bestreitet der MSV Duisburg seine Generalprobe. Um 18 Uhr trifft die Mannschaft von Ilia Gruev im Grenzlandstadion in Rheydt auf die Zweitvertreteung vom Borussia Mönchengladbach. Der Trainer ist ganz glücklich über den Termin. Schließlich findet das Eröffnungsspiel der Duisburger in der 3. Liga gegen den SC Paderborn genau eine Woche später statt (Freitag, 29. Juli, 20.30 Uhr). Auch wenn die Zebras das bei der Planung zum letzten Testspiel noch nicht wussten, die Mannschaft kommt nun genau zur richtigen Zeit in den Rhythmus.

Gruev muss sich vor dem letzten Test - und sehr wahrscheinlich auch zum Ligaauftakt - mit einem Luxusproblem rumplagen. Bis auf Dan-Patrick Poggenberg, der sich am Wochenende einen Bänderriss im linken Sprunggelenk zugezogen hat und operiert werden muss, stehen dem Trainer alle Spieler zur Verfügung. Auch wenn der 46-Jährige vor einem Jahr noch nicht bei den Duisburgern an der Seitenlinie stand. Damals sah das noch ganz anders aus. Einer nach dem anderen verletzte sich in der Vorbereitung und fiel teilweise sogar für die restliche Saison aus. Da kann sich Gruev jetzt glücklich schätzen.

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Deswegen hat er sich aber auch noch nicht auf eine erste Elf festgelegt. Natürlich wird die Startformation in Mönchengladbach ein Fingerzeig in Richtung Saisonstart sein. Doch gibt der MSV-Trainer klar zu verstehen: "Wir haben unsere Vorstellungen", sagt er und bezieht seinen Trainerstab um Arsov Yontcho und Sven Beuckert explizit mit ein, "aber wir haben auch noch eine Woche, in der wir gucken können, wie wir uns entscheiden". Der Coach lässt verlauten, dass diejenigen, die gegen Paderborn anfangen werden, nicht unbedingt für die nächsten Spiele auch gesetzt sind.

Zumal die Jungs in der Vorbereitung durch die Bank gut mitgezogen haben und ihm die Entscheidung, wer letztlich auf der Bank sitzen muss, schwer machen. "Alle sind gut drauf, alle können sich Hoffnung machen", sagt Gruev. Und er gibt zu verstehen, dass die Spieler ihre Chance bekommen. "Wir werden jedes Mal neu überlegen und nach Tagesform, Gegner und Taktik entscheiden." Hinzu kommt, dass schon am 3. Spieltag eine Englische Woche sein wird. "Wir werden alle brauchen."

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