Thomas Falkowski hat gute Laune. „Ein paar freie Tage über Ostern haben der Mannschaft und mir gut getan“, sagt der Trainer des SC Hassel.

SC Hassel

Im Wohnzimmer soll ein Sieg her

Ralf Birkhan
02. April 2016, 09:14 Uhr
Foto: Buschmann

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Thomas Falkowski hat gute Laune. „Ein paar freie Tage über Ostern haben der Mannschaft und mir gut getan“, sagt der Trainer des SC Hassel.

Dabei waren die Tage vor dem Heimspiel des Spitzenreiters der Fußball-Westfalenliga am Sonntag (15 Uhr) gegen Preußen Münster II für ihn aber gar nicht so richtig frei.

Zwar hat er nicht auf dem Platz gestanden, doch hinter den Kulissen baut der SC Hassel bereits am Team für die kommende Saison. Die Verträge mit Daniel Eisenkopf und Nedim Djuliman wurden jetzt um jeweils ein Jahr verlängert. „Dabei ist egal, in welcher Liga wir spielen“, so Falkowski. Zudem gab es weitere Gespräche mit möglichen Neuzugängen. „Nach dem Wochenende werden wir wohl mehr wissen“, sagt der Coach.

Er hat bei acht Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze momentan nur eine große Sorge: Den Rasen im eigenen Stadion. Er ist holprig und kaum noch zu retten.Dabei ist die Anlage am Lüttinghof für Falkowski „sein Wohnzimmer“, wie er immer gerne betont. „Leider hat der Teppich im Wohnzimmer im Moment ein ganze Menge Macken“, sagt er.
Für eine spielstarke Mannschaft wie den SC Hassel ist das ein Problem. Der Verein lässt jedes seiner Spiele per Video aufzeichnen, um in einer Analyse später Stärken und Schwächen besser erkennen zu können. Beim 3:0-Sieg in Rödinghausen spielte der Spitzenreiter zuletzt auf Kunstrasen. „Dabei habe ich auch auf dem Video traumhafte Spielzüge von uns gesehen“, so Falkowski.

Nach Ostern ging er dann mit seiner Mannschaft wieder auf den eigenen Rasenplatz zum Training. „Leider fing der Ball sofort wieder an, bei der Annahme zu verspringen“, schüttelt Falkowski den Kopf. Seinen Plan, mit seinem Team im Spiel die Ballberührung pro Spieler auf drei Kontakte zu beschränken, kann er vergessen. „Da brauchst du schon allein bei der Annahme drei Kontakte, um den Ball unter Kontrolle zu kriegen.“

Am Sonntag gegen die Reserve des Drittligisten Preußen Münster wird die Problematik beide Teams treffen, denn die Münsteraner setzen ebenfalls auf Kombinationen und spielerischen Fußball.
„Deshalb erwarte ich ein offensives Spiel von beiden Seiten“, sagt Falkowski. „Es sollten am besten viele Zuschauer kommen, denn die werden sicherlich ein Spiel sehen, dass ihnen Spaß machen wird.“

Aufstellung erst nach dem Training
Wer beim SC Hassel am Sonntag auflaufen wird, will der Trainer erst nach dem Abschlusstraining entscheiden. Die Mannschaft wird dafür noch einmal auf den Rasen am Lüttinghof dürfen.
„Dann schaue ich mir an, wer damit am besten zurecht kommt.“ Wer dann auch spielen wird, für Falkowski ist klar: In seinem Wohnzimmer soll natürlich ein Sieg her.

Autor: Ralf Birkhan

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