Nein, so richtig war Gertjan Verbeek mit dem Trainingsspiel der A-Elf gegen die B-Vertretung am Samstag nicht zufrieden.

VfL Bochum

Platz vier fest im Visier

14. März 2016, 09:07 Uhr
Foto: firo

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Nein, so richtig war Gertjan Verbeek mit dem Trainingsspiel der A-Elf gegen die B-Vertretung am Samstag nicht zufrieden.

Dass die zweite Garde am Ende mit 1:0 die Nase vorn hatte, interessierte ihn weniger.

Wohl aber das Fehlverhalten in einigen Schlüsselszenen: „Ich werde die Startformation nicht verändern. Auch wenn ich mit der Leistung gar nicht zufrieden war.“ Dagegen wird es im 18er-Kader allerdings eine Veränderung geben. Für Giliano Wijnaldum wird entweder David Niepsuj oder Michael Maria ins Aufgebot rücken.

Bereits zum dritten Mal in dieser Spielzeit treffen beide Teams aufeinander. Kaiserslauterns Coach Konrad Fünfstück feierte sein Debüt in Bochum und schied wenige Tage später im DFB-Pokal mit seiner Mannschaft an gleicher Stelle aus. Auch wenn die Gastgeber derzeit nur auf Rang elf stehen, spricht Verbeek von ihnen in höchsten Tönen: „Sie haben in den letzten Spielen nicht viel Glück gehabt, was sich in den Resultaten niederschlug.“ Viel lieber beschäftigt sich der Niederländer mit seinem Team: „Wir wollen dominant auftreten, um mit einem Sieg weiter dranzubleiben.“ Und dann fügt er hinzu: „Wir wollen immer gewinnen, dann nehmen die Ergebnisse der Konkurrenz auf uns keinen Einfluss.“ Und dann fügt der Coach noch hinzu: „Schauen wir auf St. Pauli, dann ist das ein gutes Beispiel, was in dieser Liga noch alles passieren kann. Deshalb müssen wir nur auf uns schauen.“

So sieht das auch Stefano Celozzi, den der mögliche Sprung auf Platz vier nur als Nebensache erscheint: „Wir haben noch eine Chance auf Platz drei. Natürlich muss da noch einiges zusammenkommen, aber dann wollen wir da sein.“ Wie ernst es der Mannschaft nach wie vor damit ist, die theoretische Chance doch noch zu nutzen, dafür hat der Rechtsverteidiger ein aktuelles Beispiel: „Wer in der 95. Minute gegen Bielefeld noch den Ausgleich erzielt, der glaubt an sich. Das war ein Zeichen unserer Moral.“

Wenn es am Ende dann nicht für die ersten drei Plätze reichen sollte, will der Außenverteidiger, der sich langfristig an den VfL gebunden hat, es im nächsten Jahr erneut versuchen. Celozzi: „Wenn Freiburg und Nürnberg das durchziehen, dann haben sie es verdient. Dann schicken wir einen Blumenstrauß und eine Glückwunschkarte, aber so weit ist es noch lange nicht.“

Auf dem Betzenberg wird ganz entscheidend sein, ob Simon Terodde seinen Lauf (fünf Tore in den letzten drei Spielen) weiter fortsetzen kann. Terodde: „Wir haben genug Selbstvertrauen, um auch in Kaiserslautern auf Sieg zu spielen.“

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