Zlatan Alomerovic hatte sich alles anders vorgestellt.

K'lautern - MSV

Alomerovic freut sich auf Sprachtalent Gruev

Krystian Wozniak
11. Dezember 2015, 10:07 Uhr
Foto: Tillmann

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Zlatan Alomerovic hatte sich alles anders vorgestellt.

Der langjährige Dortmunder Borusse wechselte im Sommer von der Strobelallee auf den Betzenberg und wollte mit Kaiserslauterns Eigengewächs Marius Müller um den Platz im Tor kämpfen. Alomerovic verlor das Duell zwischen den Pfosten und wartet immer noch auf sein Pflichtspieldebüt im FCK-Trikot. "Das ist alles natürlich unbefriedigend und macht mich nicht glücklich. Aber ich will auch nicht jammern. Ich habe mich für den Wechsel entschieden und werde hier weiter alles geben und kämpfen, bis ich eine Chance erhalte", gibt sich der 24-Jährige, der bei den "Roten Teufeln" einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017 besitzt, kämpferisch.

Ilia ist ein richtig cooler Typ. Er kennt gute Witze und spricht fast alle Sprachen der Welt.
Alomerovic über Gruev

Am kommenden Spieltag gibt es für Alomerovic ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Trainer. Ilia Gruev reist mit dem MSV Duisburg auf den Betzenberg. Gruev stand in Kaiserslautern noch zu Saisonbeginn als Assistent von Kosta Runjaic an der Seitenlinie. Alomerovic erinnert sich sehr gerne an die Zeit mit Gruev: "Ilia ist ein richtig cooler Typ. Mit ihm konnte man immer sehr viel Spaß haben. Er kennt gute Witze und spricht fast alle Sprachen der Welt. Mit ihm habe ich mich oft auch in serbischer Sprache unterhalten."

Doch auch Alomerovic weiß, dass in diesem Geschäft zumindest für 90 Minuten die Freundschaften ruhen. In Richtung seines ehemaligen Coaches sagt er: "Sorry, Ilia, aber wir werden das Ding mit 2:1 für uns entscheiden."

Autor: Krystian Wozniak

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