In der letzten Spielzeit fehlte Timo Perthel wegen einer Rückenverletzung mehrere Wochen und wurde schmerzlich vermisst.

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Perthel hofft auf weiteren Sommer ohne Umzugsstress

17. November 2015, 09:07 Uhr
Foto: firo

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In der letzten Spielzeit fehlte Timo Perthel wegen einer Rückenverletzung mehrere Wochen und wurde schmerzlich vermisst.

Doch als am vergangenen Montag die gleichen Beschwerden beim 26-jährigen Abwehrspieler auftraten, war schnelle Hilfe angesagt. Perthel: „Die Ursachen waren bekannt. Mit einer Spritze waren die Probleme schnell beseitigt.“ Und so wirkte der Linksfuß bereits am Donnerstag wieder eine Viertelstunde beim Test in Münster mit.

Und obwohl die Ergebnisse zuletzt in den Zweitligaspielen nicht mehr stimmten, bleibt Perthel bei der Analyse durchaus sachlich: „Natürlich beschäftigen wir uns damit, dass es nicht mehr läuft. Zum Beispiel haben wir unmittelbar nach dem Schlusspfiff in Karlsruhe – quasi noch unter der Dusche – die Ursachen für die Niederlage besprochen. Dabei ging es unaufgeregt und ohne Stress zu.“

Von Zerrissenheit innerhalb des Teams und von Konfliktpotenzial im Umgang mit dem Trainer will der Außenverteidiger nichts wissen: „Das ist Quatsch. Wir sind alle klar im Kopf und haben nicht geglaubt, dass die ganze Saison ohne Probleme verläuft.“

Perthel jedenfalls fühlt sich auch im zweiten VfL-Jahr pudelwohl: „Ich kann es immer noch nicht glauben, dass die fünf Jahre, in denen ich in jedem Sommer umziehen musste, jetzt endlich vorbei sind. Und ich kann mir gut vorstellen, meinen im nächsten Sommer auslaufenden Vertrag zu verlängern. Ein weiterer Umzug ist jedenfalls, wenn es nach mir geht, nicht geplant.“

Das freie Wochenende nutzte Perthel, um am Freitagmorgen mit dem Auto die rund 850 km nach Österreich zurückzulegen, um die Schwiegereltern zu besuchen: „Das hat uns richtig gut getan.“ Und so startet er mit den zwei Trainingseinheiten zu Wochenbeginn in die direkte Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Union Berlin am kommenden Freitag (Anstoß 18.30 Uhr). Perthel: „Bis Weihnachten haben wir noch zwei Ziele: in der Liga oben dran zu bleiben und im Pokal zu überwintern. Und ich bin sicher, dass wir stark genug sind, um beides auch zu erreichen. Wir sind uns der Situation und der Verantwortung gegenüber dem Klub durchaus bewusst.“

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