Gegen Braunschweig (Heute, 14 Uhr) wartet die vermeintlich leichteste Aufgabe auf die „Zebras“ im drittletzten Heimspiel der laufenden Saison in der MSV-Arena. Zu Gast ist die schwächste Auswärtself der Liga, zehn Niederlagen und lediglich vier Unentschieden stehen bei der Eintracht zu Buche. Magere vier Treffer haben sie nur in der Fremde erzielt. Von der Tatsache, dass die Eintracht um 15.45 Uhr definitiv absteigen kann, lässt sich Rudi Bommer nicht blenden: „Ich warne alle davor, dieses Spiel bereits im Vorfeld als sicheren Sieg zu verbuchen. Das wird ein sehr schweres Match, vor allem weil die Gäste sehr kompakt und massiv stehen werden. Diese Abwehr ist nicht so leicht zu knacken.“

Bommer schwankt noch bei Koch-Comeback

„Braunschweig nicht als sicheren Sieg verbuchen“

tt
21. April 2007, 20:46 Uhr

Gegen Braunschweig (Heute, 14 Uhr) wartet die vermeintlich leichteste Aufgabe auf die „Zebras“ im drittletzten Heimspiel der laufenden Saison in der MSV-Arena. Zu Gast ist die schwächste Auswärtself der Liga, zehn Niederlagen und lediglich vier Unentschieden stehen bei der Eintracht zu Buche. Magere vier Treffer haben sie nur in der Fremde erzielt. Von der Tatsache, dass die Eintracht um 15.45 Uhr definitiv absteigen kann, lässt sich Rudi Bommer nicht blenden: „Ich warne alle davor, dieses Spiel bereits im Vorfeld als sicheren Sieg zu verbuchen. Das wird ein sehr schweres Match, vor allem weil die Gäste sehr kompakt und massiv stehen werden. Diese Abwehr ist nicht so leicht zu knacken.“

Dennoch wollen die „Zebras“ den zuletzt positiven Trend von drei Siegen in Folge beibehalten und die wichtigen drei Punkte in Duisburg behalten. Bommer gibt die Marschroute vor:„ Die haben schon Rostock ein 1:1 abgerungen. Das wird eine sehr, sehr schwere Aufgabe. Wir müssen gegen eine Mauer anrennen, den Kopf einschalten und Geduld aufbringen, um diese drei Punkte, die auch psychologisch ganz wichtig sind, zu holen.“
[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/000/357-361_preview.jpeg Foto: firo.[/imgbox]
Wer jetzt noch schwächelt, verliert womöglich das Rennen um den Aufstieg. Zurzeit scheint es, als seien Duisburg und Freiburg (heute gegen Jena) im Kopf stärker als der Tabellenzweite Hansa Rostock, der nur noch drei Punkte Vorsprung auf den MSV hat und morgen den Spitzenreiter aus Karlsruhe empfängt. MSV-Trainer Rudi Bommer will mit einem Sieg heute zumindest für 24 Stunden an Rostock vorbeiziehen und die Hanseaten damit unter Druck setzen.

An der Taktik will der Coach wie üblich nichts ändern. Personell gesehen, muss er nur auf Marco Caligiuri verzichten (Wadenprellung), der die ganze Woche nicht trainieren konnte und für die neue Saison ein weiteres Ausleih-Thema ist. Bei den zuletzt angeschlagenen „Zebras“ geht es weiter bergauf. Björn Schlicke hat nach überstandener Grippe wieder mittrainiert und wird wohl auflaufen können.

Tobias Willi (Innenbanddehnung am Knie) stand ebenfalls wieder an der Westender Straße auf dem Platz und auch Georg Koch fühlte sich nach seinem Muskelfaserriss wieder gut. Doch beim Stamm-Keeper hat nicht zuletzt auch die medizinische Abteilung noch ein Wörtchen mitzureden. „Er fühlt sich sehr gut und hat entsprechend trainiert“, berichtet der Duisburger Linienchef und fügt an: „Ein Einsatz bedeutet aber auch ein hohes Risiko, denn der Muskelfaserriss ist noch nicht zu 100 Prozent wieder verheilt. Ich werde noch mal mit Georg reden. Mit der Entscheidung lasse ich mir bis heute Zeit.“

Ansonsten hat Bommer die Qual der Wahl. Die Tendenz zum Wechsel liegt aber eher in der Offensive als in der Defensive Markus Kurth hatte noch kleine Probleme, Klemen Lavric hat sich wieder reingehängt und sich nach seiner Auswechslung in Augsburg nicht hängen lassen. „Markus Daun drängt sich mit guten Leistungen wieder für die erste Elf auf. Klemen Lavric hat in den Trainingseinheiten Gas gegeben. Da werde ich mich erst kurzfristig entscheiden“, hört der EM-Teilnehmer von 1984 wohl wieder auf seinen Bauch.

Autor: tt

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