Das Fan-Lied

VFB HOMBERG: "Und wir werden immer mehr..."

Grafs Derby-Konzert

04. März 2007, 09:29 Uhr

Das Fan-Lied "Und wir werden immer mehr, halleluja..." wird mit Sicherheit auch am heutigen Sonntag in Homberg gesungen. Denn VfB-Geschäftsführer Wolfgang Graf und Frau Sylvia sind frischgebackene Eltern. "Beide sind gesund und wohl auf", leuchten Grafs Augen.

Der glückliche Vater berichtet stolz: "Wir haben uns bei der Namensgebung meines Sohnes für die spanische Variante 'Luis' entschieden. Er ist 46 Zentimeter groß, 2740 Gramm schwer und schon Mitglied beim VfB Homberg." Denn der erste Weg führte direkt zur Geschäftsstelle, in der Luis angemeldet wurde. "Das ist in unserer Familie eine Tradition, da mein Vater Wilhelm mich auch schon eine Stunde nach meiner Geburt ins Vereinsregister aufnahm", erzählt Graf.

Doch nach der Auftaktpleite gegen WSV Borussia II scheint für den Funktionär nicht nur die Sonne. "Wenn wir dem Abstieg entfliehen wollen, zählt nur Kampfgeist. Das macht Mainz auch nicht anders", fordert er im heutigen Stadtduell mit dem MSV Duisburg Einsatzbereitschaft seines Kaders. Da spielerisch in den Augen von Trainer Thomas Bungart alles stimmt, es lediglich an der Chancenverwertung hapert, hat Graf einen Tipp: "Es gibt mit Sicherheit kein Erfolgsrezept gegen den Tormangel. Wir müssen einfach unser Glück mit Leidenschaft erzwingen."

Im letzten Jahr wurde der Schlager noch wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt, was in Homberg für Ärger sorgte. "Aber die haben ja jetzt einen Kunstrasenplatz, deshalb können sie nicht mehr zurück", weiß Graf. "Natürlich herrscht in so einem Derby eine gewisse Brisanz, aber Feindschaften gibt es nicht."
Derweil hat der Funktionär auch schon die Vertragsgespräche mit seinem aktuellen Team in Angriff genommen. "Es gibt bislang keine Absichtserklärungen, dass jemand den Verein verlassen will. Aber auch die Spieler wollen sich im Moment nicht mit der Zukunft beschäftigen, sondern auf das Sportliche. Die Vertragsgespräche sind nur Nebenmusik, das Konzert findet auf dem Platz statt."

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