Nach sechs Spieltagen in der Verbandsliga Niederrhein gehört Viktoria Goch zum Verfolgerfeld, das die Fährte zum bisher makellosen Spitzenreiter TuRu Düsseldorf aufgenommen hat.

VIKTORIA GOCH: Später Ärger über Nicht-Aufstieg

hb
10. Oktober 2003, 12:15 Uhr

Nach sechs Spieltagen in der Verbandsliga Niederrhein gehört Viktoria Goch zum Verfolgerfeld, das die Fährte zum bisher makellosen Spitzenreiter TuRu Düsseldorf aufgenommen hat.

Nach sechs Spieltagen in der Verbandsliga Niederrhein gehört Viktoria Goch zum Verfolgerfeld, das die Fährte zum bisher makellosen Spitzenreiter TuRu Düsseldorf aufgenommen hat. Am vergangenen Sonntag gab es einen 2:0-Sieg beim SV Bottrop, den vierten Dreier in der laufenden Serie. "Der Start war ordentlich. Ich denke, dass wir wieder in der Spitzengruppe mitmischen können", glaubt Henrik Lerch.

Der linke Verteidiger, den in Goch wegen seiner auffälligen Ähnlichkeit zum Dortmunder Nationalspieler Christoph Metzelder alle nur "Metze" rufen, ärgert sich aber heute noch über den verpassten Aufstieg in der Vorsaison. "Wenn ich sehe, dass Bergisch-Gladbach mit nur zwei Punkten in der Oberliga Nordrhein da steht, dann könnten besser wir da mitspielen", meint Lerch. Gegen die Bergischen verlor Goch Ende Mai das entscheidende Relegations-Spiel um den Oberliga-Aufstieg. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, meint man an der holländischen Grenze. "Auch wenn TuRu bisher alles gewonnen hat und sich als Favorit für die Meisterschaft heraus kristallisiert, sehen wir unsere Chance", will der Student an der Sport-Hochschule Köln hoch hinaus.

Den Kontakt zu Metzelder hat der weniger prominente "Doppelgänger" allerdings noch nicht aufgenommen. "Das war mir bisher irgendwie zu doof. Vielleicht stehe ich ja irgendwann einmal vor ihm, dann wird er große Augen machen", grinst "Metze" Lerch.

Autor: hb

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