Anlauf auf die Rückrunde! Die ist in vollem Gange bei der SSVg Velbert, das zwischenzeitliche 0:1 bei der Zweitvertretung des FC Schalke wirft den Club dabei nicht um.

SSVG VELBERT: Meisterschaftsbewährung vor Wechselspielchen

og
02. Februar 2007, 10:25 Uhr

Anlauf auf die Rückrunde! Die ist in vollem Gange bei der SSVg Velbert, das zwischenzeitliche 0:1 bei der Zweitvertretung des FC Schalke wirft den Club dabei nicht um.

Anlauf auf die Rückrunde! Die ist in vollem Gange bei der SSVg Velbert, das zwischenzeitliche 0:1 bei der Zweitvertretung des FC Schalke wirft den Club dabei nicht um. Oliver Kuhn, Boss des Vereins: "Absolut nicht, schlecht war das nicht. Die Tore fehlten." Was man bis zum Startschuss der Meisterschaftssaison am 25. Februar noch hinkriegen kann. "Der Kader ist auch vollkommen in Ordnung", grübelt Kuhn nach, zu dem auch Ales Kohout weiter gehören wird. Um den Ex-Wuppertaler gab es Trennungstheorien, die aber nicht in die Tat umgesetzt werden konnten. Auch die drei bisherigen Keeper Jürgen Waniek, Marcel Grote und Sebastian Selke bleiben als Trio zusammen. Kuhn prognostiziert hier ein "offenes Rennen."

Im Sommer könnte dann ein Wechselspielchen anstehen, ein Grote stand schon vor dem Absprung. Kuhn: "Es ist auch keiner mehr auf uns zu gekommen, der sich verändern wollte." Es reichte auch, schließlich wurde eine Achse abgegeben, Abwehr-Ass Thomas Schlieter und der zentrale Mittelfeldakteur Markus Kaya landeten beim Aufstiegsrivalen RW Oberhausen. Für Schlieter spekulierte die SSVg auf ein Comeback von Dominik Tempel, ehemals Osterfeld, das aber offensichtlich ausbleibt.

Trainer Uli Mielke bewirbt sich darum, in der kommenden Spielzeit weiter die Chefcoach-Rolle zu spielen. "Warten wir doch ab, Uli hat alle Möglichkeiten, jetzt Argumente zu sammeln", nickt Kuhn ab. Alles davon abhängig, ob die SSVg sich bis zum Ende der Spielzeit als Widersacher von RWO präsentiert oder sich früh aus dem Rennen um die Aufstiegsweihe für die Regionalliga verabschiedet. Kuhn kündigte offen an, genau auf dieser Spur Gas zu geben. Allerdings wird auch er keinen verklärten Blick haben, wohl wissend, dass man ihm die bereits jetzt wehende weiße Flagge übel nehmen würde.

Autor: og

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