Volleyball-Bundesligist SV Bayer Wuppertal tritt am heutigen Sonntagnachmittag (15 Uhr) beim Tabellenletzten GSVE Delitzsch an.

VOLLEYBALL: Lars Dinglingers Vater-Freuden

Warnung genug

11. Februar 2007, 09:34 Uhr

Volleyball-Bundesligist SV Bayer Wuppertal tritt am heutigen Sonntagnachmittag (15 Uhr) beim Tabellenletzten GSVE Delitzsch an.

Volleyball-Bundesligist SV Bayer Wuppertal tritt am heutigen Sonntagnachmittag (15 Uhr) beim Tabellenletzten GSVE Delitzsch an. Trotz der offensichtlich lösbaren Aufgabe stehen Coach Jens Larsen aber einige Sorgenfalten auf der Stirn. Probleme bereitet dem 37-Jährigen sein schwindendes Personal. Anfang der Woche brach sich Mads Ditlevsen den kleinen Finger an der linken Hand, sein Einsatz ist fraglich. Ein mindestens genauso großes Fragezeichen steht hinter Landsmann Peter Lyck. Ihn hat ein grippaler Infekt außer Gefecht gesetzt.

Und dann ist da noch der junge Vater Lars Dinglinger. Am Freitag kamen Ehefrau Heike und Sohn Henri aus dem Krankenhaus nach Hause, am gestrigen Samstagvormittag musste der Diagonalspieler seine kleine Familie wieder verlassen, um mit der Mannschaft nach Delitzsch zu fahren. „Es dürfte ihm schwer fallen, den Kopf wirklich frei für ein Volleyballspiel zu bekommen“, weiß Vater Larsen, wovon er spricht.
Und ein Spaziergang mit halber Kraft wird die Partie in Sachsen gewiss nicht. Eltmann schaffte vor zwei Wochen in Delitzsch nur einen äußerst knappen 3:2-Sieg. „Das ist uns Warnung genug. Natürlich wissen wir, dass Delitzsch nicht das Niveau von Unterhaching oder Moers hat, aber die Gefahr besteht, dass wir sie stark machen könnten“, fordert Larsen höchste Konzentration und Leidenschaft von seinen Jungs. Unter allen Umständen möchte der SV Bayer-Coach ein ähnliches Spiel wie in Leipzig verhindern, als der SV Bayer Wuppertal nach erschreckend schwacher Leistung mit 1:3 unterlag.

„Vielleicht fallen uns ein oder zwei wichtige Spieler aus, aber das Team hat genügend Potenzial, diese Lücken zu schließen“, so Larsen. Sollte Lyck passen müssen, würde David Kampa erneut als Libero auflaufen. „Florian Wilhelm hätte ich dann als Außenangreifer in der Hinterhand und Nathan Roberts als Ersatz für die Diagonalposition“, erklärt der SV Bayer-Trainer eines seiner Planspiele. „Abgesehen davon war ich schon laufen“, sagt der 37-Jährige mit einem Augenzwinkern, denn dass er sich im Notfall selbst wieder die Knieschoner überstreifen würde, schließt Jens Larsen kategorisch aus.

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