Gesperrte Landebahnen und Staus auf den Autobahnen bereiteten den deutschen Nationalspieler eine beschwerliche Anreise nach Hamburg. DFB-Teamchef Rudi Völler musste sogar das Training um 90 Minuten verschieben.

Beschwerliche Anreise für deutsche Nationalspieler

bb
07. Oktober 2003, 18:51 Uhr

Gesperrte Landebahnen und Staus auf den Autobahnen bereiteten den deutschen Nationalspieler eine beschwerliche Anreise nach Hamburg. DFB-Teamchef Rudi Völler musste sogar das Training um 90 Minuten verschieben.

Mit Hindernissen hat die Vorbereitung der deutschen Nationalmannschaft auf das letzte und entscheidende EM-Qualifikations-Gruppenspiel gegen Island am Samstag in Hamburg (17.00 Uhr) begonnen.

Wegen einer gesperrten Landebahn am Münchner Flughafen verzögerte sich die Anreise der beiden Bayern-Profis Oliver Kahn und Michael Ballack sowie von Torwarttrainer Sepp Maier in der Hansestadt um mehr als eine Stunde, so dass Teamchef Rudi Völler zwangsläufig das für 16.30 Uhr angesetzte Training auf dem Sportplatz Marienburg in Wentorf um 90 Minuten verschieben musste.

Als letzter Akteur des 18-köpfigen Aufgebotes traf allerdings der Dortmunder Christian Wörns im Trainingsquartier Waldhaus Reinbek erst kurz vor dem Start der ersten Übungseinheit ein. Der BVB-Verteidiger hatte auf dem Weg aus der Westfalenmetropole an die Elbe mit seinem Pkw stundenlang im Stau gestanden. Auch DFB-Trainer Michael Skibbe sowie Torjäger Miroslav Klose vom 1. FC Kaiserslautern, die mit dem Flugzeug in die Hansestadt gereist waren, hatten eine Stunde Verspätung und konnten nicht wie geplant um 15.00 Uhr zum Treffpunkt erscheinen.

Nationalteam mit Geheimtraining

Dafür konnte sich Völler am Dienstagnachmittag immerhin darüber freuen, dass alle Akteure seines 18-köpfigen Aufgebotes ohne größere Blessuren anreisen konnten. Lediglich Spielmacher Michael Ballack musste sich wegen seiner Probleme am Sprunggelenk im Hotel behandeln lassen. Der Münchner sollte allerdings am Mittwoch vormittag mit seinen Kollegen trainieren.

Die erste von voraussichtlich nur vier Trainingseinheiten fand nach strömenden Regen statt, der Platz befand sich in entsprechend schlechtem Zustand. Fleißige Helfer hatten mit Planen die Zäune verhängt, um die Öffentlichkeit vom Training fernzuhalten.

Autor: bb

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