Der endgültige Wechsel von Denis Wolf aus Hannover zur Fortuna sollte nicht die einzige Überraschung der letzten Tage sein.

DÜSSELDORF: Böcker geht zur Zweiten

cb
10. Juli 2006, 08:32 Uhr

Der endgültige Wechsel von Denis Wolf aus Hannover zur Fortuna sollte nicht die einzige Überraschung der letzten Tage sein.

Der endgültige Wechsel von Denis Wolf aus Hannover zur Fortuna sollte nicht die einzige Überraschung der letzten Tage sein.

Am Donnerstag erklärte der bisherige Kapitän Dirk Böcker, er möchte in Zukunft mehr Zeit für sein BWL-Studium haben und nur noch abends trainieren. Böcker: "Ich habe diese Überlegung schon seit geraumer Zeit gehabt. Schließlich bin ich nicht mehr der Jüngste." Die Lösung: Böcker wird Abwehrchef der Verbandsliga-Auswahl und steht der Elf von Coach Uwe Weidemann zur Not zur Verfügung. Der Trainer betont: "Mir war das schon länger bekannt, jetzt haben wir seinem Wunsch entsprochen, denn bei dieser Konstellation wäre er wohl nicht zu 100 Prozent bei der Sache gewesen. Jetzt wird er ein Führungsspieler in der Zweiten und ich kann auf ihn zurückgreifen, wenn es nötig ist." Zusatz vom Ex-Profi: "Wir werden das auffangen, ohne noch einen Kicker zu verpflichten. Wir haben mit Jens Langeneke und Claus Costa bereits zwei defensive Jungs geholt."

Daher bleiben die einzigen Baustellen in der Offensive, für die sich Denni Patschinsky und Nico Bebber seit Tagen empfehlen wollen. Weidemann: "Sie sind sehr engagiert bei der Sache, bisher ist der Eindruck positiv. Auch der Rest hat sie sofort gut aufgenommen." Und auch beim Test in Straelen (4:3) und beim Blitzturnier in Rosellen nahm der Linienchef die beiden genau unter die Lupe.
Und am Montag könnte dann eine Entscheidung fallen, ob aus dem Testduo jemand für einen Vertrag in Frage kommt, ob die beiden noch weiter mittrainieren sollen oder ob weitere Trainingsgäste eingeladen werden. Klar ist nur: Bewerbungen gibt es reichlich.

Allerdings nicht mehr für die Wolf-Position. Hier gibt Weidemann, der mit den Laktatwerten einiger Spieler nicht ganz einverstanden war, zu Protokoll: "Ich bin froh, dass es doch noch geklappt hat und die ganze Sache nicht auf dem Rücken des Jungen ausgetragen wurde."

Autor: cb

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