Oberhausens Sead Mehic ist für zwei Sachen bekannt. Er ist fast immer der auffälligste RWO-Akteur, meistens allein auf weiter Flur, zudem spricht er die Probleme offen an.

RWO: "Wer am Ball war, war das ärmste Schwein"

cb
30. April 2006, 12:11 Uhr

Oberhausens Sead Mehic ist für zwei Sachen bekannt. Er ist fast immer der auffälligste RWO-Akteur, meistens allein auf weiter Flur, zudem spricht er die Probleme offen an.

Oberhausens Sead Mehic ist für zwei Sachen bekannt. Er ist fast immer der auffälligste RWO-Akteur, meistens allein auf weiter Flur, zudem spricht er die Probleme offen an.
Daher wundert es nicht, dass der Angreifer den Analyse-Finger in die Wunde legte: "Das war weniger als nichts. Wir wissen, es fehlt eine gewisse Qualität, aber so kann es nicht reichen, wenn nicht jeder alles abruft." Der sechsfache Ligaschütze fügt an: "Wer am Ball war, war das ärmste Schwein. Man hatte keine Anspielstationen, es fehlte an Bewegung. Ich weiß nicht, ob allen klar ist, worum es geht." Um den Verbleib in der dritten Liga. Und bei diesem Unterfangen konnte man den Oberhausenern bis gestern eines nie absprechen, den Kampf um jeden Meter. Daher bleibt nur ein Fazit: Abseits der Fighter-Qualitäten reicht das Material vorne und hinten nicht.
Mehic: "Nach solchen Vorstellungen ist es schwer, an den Klassenerhalt zu glauben. Aber mir machen die erste Hälfte gegen Düsseldorf und die 90 Minuten in Wattenscheid noch Mut. Nur müssen wir in Berlin erst mal ganz anders auftreten, sonst brauchen wir die Koffer nicht packen und können uns mit der Oberliga vertraut machen."
Schlusswort vom Routinier: "Ich dachte, nach dem Spiel in Wuppertal ist das Selbstvertrauen gestärkt. Aber wenn nur drei Mann mitmachen, geht das nicht. Wenn viele, aus welchen Gründen auch immer, nicht dabei sind, reicht das nicht."

Autor: cb

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