Bevor die Fortuna ihr Testmatch souverän gegen Elversberg über die Bühne brachte, traten  Düsseldorfs Präsident Peter Frymuth und Vorstands-Mitglied Werner Sesterhenn ans Mikrofon, um Fragen rund um den Verein zu beantworten.

DÜSSELDORF: Arena- und Dauerkarten-Thematik

cb
18. Juli 2005, 10:34 Uhr

Bevor die Fortuna ihr Testmatch souverän gegen Elversberg über die Bühne brachte, traten Düsseldorfs Präsident Peter Frymuth und Vorstands-Mitglied Werner Sesterhenn ans Mikrofon, um Fragen rund um den Verein zu beantworten.

Bevor die Fortuna ihr Testmatch souverän gegen Elversberg über die Bühne brachte, traten Düsseldorfs Präsident Peter Frymuth und Vorstands-Mitglied Werner Sesterhenn ans Mikrofon, um Fragen rund um den Verein zu beantworten.
Erster Punkt, die nach Fanmeinung zu hohen Dauerkartenpreise. Sesterhenn beruhigte: „Wir lassen uns bis zur kommenden Woche etwas einfallen. Der Unterschied zwischen Dauerkarten und Tagestickets ist wirklich nicht besonders groß, daher werden wir noch etwas verändern.“ Die Anhänger freuten sich, dann ging es weiter zur Arena-Problematik. Frymuth: „Wir wollen uns auf den Sport konzentrieren. Schwierig bei den Störfeuern, wir versuchen, eine sachliche Aufklärung hinzubekommen. Daher sollen sich Fachkräfte diesen Dingen annehmen.“ Was auch sein muss, bereits einen Tag nach den Worten des Bosses taucht eine erneute Forderung von Gerald Wagener, Anteilseigner der Betriebsgesellschaft der LTU-Arena, in siebenstelliger Höhe auf. Die Anwälte werden das letzte Wort haben, wobei Frymuth betont: „Bis zum Dezember gibt es keine terminlichen Kollisionen in der Arena.“
Zurück zur Saisoneröffnung: Sesterhenn verdeutlichte den Besuchern, wie sich die Zahlen in der Arena darstellen: „Im Paul-Janes-Stadion haben wir Kosten von etwa 10.000 Euro pro Match, in der Arena sind es knapp 30.000 Euro. Wobei wir mit einem Zuschauerschnitt von 8.800 planen.“ Der Finanzexperte in Richtung der Mannschaft: „Trainer Uwe Weidemann ist ein bescheidener Mensch, der hart arbeitet und uns seine Wünsche genannt hat. Ich denke, ein weiterer Spieler ist für uns noch machbar.“ Wobei der Coach dem Vernehmen nach einen defensiven Linksfuß auf der Fahndungsliste hat. Ein Thema, was aufkommen musste – Rückkehrer Jörg Albert. Frymuth: „Was passt, das passt. Und Jörg passt. Ihn reizt unsere positive Atmosphäre. Er ist ein Mensch, wie es sie nicht oft gibt. Er will dem Club etwas zurück geben, bei dem seine Profikarriere begann.“ Zwischenruf aus dem Publikum: „Und warum passte Georg Koch nicht?“ Sesterhenn schmunzelnd: „Wir haben angefragt, aber es war noch nicht machbar.“

Autor: cb

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