Die Vorbereitung läuft auf vollen Touren, am Sonntag, 11.Juli, kommt RWE aus dem Trainingslager zurück. Grund genug, sich zum Beispiel mit Routinier Hilko Ristau zu unterhalten.

BAD ZWISCHENAHN: RWE- Vorbereitung auf vollen Touren

10. Juli 2004, 10:59 Uhr

Die Vorbereitung läuft auf vollen Touren, am Sonntag, 11.Juli, kommt RWE aus dem Trainingslager zurück. Grund genug, sich zum Beispiel mit Routinier Hilko Ristau zu unterhalten.

Die Vorbereitung läuft auf vollen Touren, am Sonntag, 11.Juli, kommt RWE aus dem Trainingslager zurück. Grund genug, sich zum Beispiel mit Routinier Hilko Ristau zu unterhalten.
Hilko Ristau, die Vorbereitung auf die Mission zweite Liga läuft!

Endlich. Wir machen keine Panik, weil es in die nächsthöhere Klasse geht. Ich freue mich, da sind andere Kaliber drin. Erst wollen wir die Vorbereitung überstehen, so was ist bekanntlich hart. Danach gehen wir das locker an.

Wie fühlen Sie sich in der jungen Truppe als - mit allem Respekt - "alter Sack"?

Das ist mir schon aufgefallen. Ich bin einer der richtig betagten. Aber egal, wir kriegen eine vernünftige Auswahl. Das macht Spaß. Vielleicht schenkt mir der Coach mal einen Lauf, weil ich schon die 30 erreicht habe.

Die jüngste Truppe im deutschen Profifußball - schick?

Kann gut, kann schlecht sein, das sieht man hinterher. Ich denke, das wird positiv, die Youngster werden herangeführt. Sie können in die Zweite Liga reinschnuppern, davon werden sie profitieren. Das heißt alles nicht, dass die Jungs sich nicht behaupten können.

Nach Ihrer Knie-Verletzung steigt ein erneuter Anlauf auf den Profifußball.

Vollkommen korrekt, genau das war auch mein großes Ziel während dieser Ausfallzeit. Dass es sofort so gut klappte, damit konnte ich nicht rechnen. Aber um so schöner, ich werde nicht jünger, nehme also alles mit, was ich kriegen kann.

Sie haben im Kader eine Führungsrolle, wie gestalten Sie das?

Darüber mache ich mir vorher keinen großen Kopf, das wird sich spontan zeigen. Ich bin bestimmt in der Lage, den einen oder anderen Tipp zu geben, das mache ich auch gerne. Wenn ich was sehe, werde ich etwas sagen.

Was darf nicht passieren?

Ich habe das letzte halbe Jahr mitgemacht, das war sehr erfolgreich. Man muss abwarten, ob ein Misserfolgserlebnis kommt, das muss dann richtig verarbeitet werden. Wir dürfen genau dann nicht auseinanderfallen, sondern müssen die Euphorie mitnehmen und vernünftig weiter arbeiten. Wichtig ist, insbesondere zuhause mit unseren Fans die Punkte einzufahren. Das ist unser großes Plus.

Bemerken Sie die prickelnde Umfeld-Stimmung?

Klar, riesig, so muss das sein. Die Leute werden uns nachsehen, wenn einmal ein weniger gutes Spiel dabei ist. Als Aufsteiger bauen wir darauf, dass die Anhänger von Anfang an mitmachen. Wer an der Hafenstraße gastiert, muss uns erst einmal schlagen.

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