Am 9. Spieltag der zweiten Bundesliga gastiert heute Abend Rot-Weiß Oberhausen zum Niederrheinderby beim MSV Duisburg. Indes will sich Union Berlin gegen Eintracht Trier Luft im Abstiegskampf verschaffen.

Duisburg empfängt Oberhausen zum Niederrheinderby

us
17. Oktober 2003, 12:18 Uhr

Am 9. Spieltag der zweiten Bundesliga gastiert heute Abend Rot-Weiß Oberhausen zum Niederrheinderby beim MSV Duisburg. Indes will sich Union Berlin gegen Eintracht Trier Luft im Abstiegskampf verschaffen.

Heute Abend stehen drei Partien des 9. Spieltages der zweiten Bundesliga auf dem Programm. Der MSV Duisburg erwartet im Wedaustadion das Team von Rot-Weiß Oberhausen zum Niederrheinderby. Dabei hat Duisburg die obere Tabellenregion im Visier. Nur eines der vergangenen sechs Spiele ging verloren und seit dem 10. April 2003 (0:1 gegen Union Berlin) sind die "Zebras" ohne Heimniederlage. RWO gelang zuletzt ein 3:1-Erfolg gegen Fürth - es war der erste Heimsieg der Saison. Am Länderspielwochenende landete die Mannschaft von Trainer Jörn Andersen sogar einen 3:2-Sieg gegen den belgischen Erstligisten KAA Gent. Der MSV und RWO sind demnach bestens vorbereitet für das Derby.

Berlin schnappt nach Luft

Ebenfalls am Freitag will sich Schlusslicht 1. FC Union Berlin im Spiel gegen Eintracht Trier Luft im Abstiegskampf verschaffen. Trainer Mirko Votava hat außer Daniel Ernemann (grippaler Infekt) den kompletten Kader an Bord. In der Tabelle an Boden verloren hat Eintracht Trier. Das Team von Trainer Paul Linz kassierte zuletzt zwei Niederlagen in Folge, erzielte aber in jeder seiner acht Saisonpartien mindestens einen Treffer.

Nur zwei Zweitligisten haben nach acht Spieltagen noch keinen Heimsieg verbuchen können: Der VfB Lübeck und der VfL Osnabrück, die an der Lübecker Lohmühle aufeinandertreffen. Lübeck stellt allerdings das bisher erfolgreichste Auswärtsteam und hat sich nach dem Erfolg in Nürnberg auf Platz sechs verbessert. Auch der VfL sammelte in der Fremde mehr Zähler als vor heimischer Kulisse und musste zu Hause bereits neun Gegentreffer hinnehmen - so viele wie kein anderer Konkurrent. Osnabrück ist bereits seit sieben Partien sieglos. Zuletzt schaffte der Aufsteiger aber immerhin zwei Unentschieden in Folge.

Autor: us

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