Die Analyse: Solingen vs. Speldorf

Rommel als Lichtblick

aer
15. August 2006, 13:26 Uhr

Jeder Fußballfan kennt die Frage von Daheimgebliebenen. „Und? Wie war’s?“ Meist folgt dann ein ellenlanger Spielbericht, mit Torschützen, Aufstellungen, Zuschauerzahl, Sprechchören, Witzchen. Doch ganz selten reicht auch ein kurzes „0:0. Nix Besonderes!“ So wie beim Spiel des VfB Speldorf bei Union Solingen.

[u]Was bleibt? Nicht viel, sondern vor allem drei Feststellungen:[/u]

1. Union Solingen holte seinen ersten Punkt, Speldorf den siebten. Solingen feierte das wie den vollbrachten Klassenerhalt, bei den Speldorfern gab es dagegen lange Gesichter. Schließlich spielten sie nach der Gelb-Roten Karte für Hüpper gegen das bisherige Schlusslicht auch noch gegen zehn Mann.

2. Wenigstens einen Lichtblick hatte das Spiel für die Grün-Weißen. Dennis Rommel, eingewechselter Zugang der Sportfreunde Oestrich, durfte zwar nur 20 Minuten mitmischen, war aber an vier Chancen beteiligt. In der Vorbereitung fiel Rommel lange verletzt aus, in dieser Form wird er schnell eine Alternative für die etatmäßigen Speldorfer Stürmer Krzysztof Benedyk, Sergii Tytarchuk und Torsten Jablonski. Rommel war der einzige Gewinner des müden Kicks.

3. Bester Solinger war der Torwart - Daniel Nixdorff rettete Union den Punkt. Und auch der Platzwart hätte eine Extra-Punktprämie verdient. Denn er ließ den Rasen extra hoch stehen - was die Speldorfer zusätzlich verwirrte.

0:0 – dieses Spiel werden alle ganz schnell vergessen.

Aufstellungen

Solingen: Nixdorff – Hüpper, Steegmann, Köpper, Dagdelen – Osman, Gashi, Ari, Yilderim (59. Osei) – Schleger (72. Taskin), Kaminski. Trainer: Becker/Malura.

VfB: Nijhuis – Synowiec (51. Ulrich), Schmugge, Flöth – Mansfeld, Egler, Kurt – Schirru (52. Krakala), Ferreira – Jablonski (70. Rommel), Tytarchuk. Trainer: Lussu.
Gelb-Rote Karte: Hüpper (Union Solingen/68.)

Zuschauer: 500.

Autor: aer

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