Beim turbulenten Spitzen-Tanz in Karlsruhe (3:3) war es ganz offensichtlich: Das Schiri-Gespann um Thorsten Kinhöfer (Herne) lag bei mehreren Entscheidungen kräftig daneben.

MSV: Zebras bisher nicht gerade vom Glück verfolgt

tt
29. September 2006, 11:07 Uhr

Beim turbulenten Spitzen-Tanz in Karlsruhe (3:3) war es ganz offensichtlich: Das Schiri-Gespann um Thorsten Kinhöfer (Herne) lag bei mehreren Entscheidungen kräftig daneben.

Beim turbulenten Spitzen-Tanz in Karlsruhe (3:3) war es ganz offensichtlich: Das Schiri-Gespann um Thorsten Kinhöfer (Herne) lag bei mehreren Entscheidungen kräftig daneben. Auch im Duell mit den Münchener Löwen gab es bei Aktiven und Fans kräftiges Kopfschütteln zu verzeichnen: Der alleine durchgestartete Mo Idrissou wurde wüst von den Beinen gefegt, dafür sah 1860-Keeper Michael Hofmann von Referee Peter Gagelmann (Bremen) nur Gelb. "Wenn zwei Mann von uns in der Nähe sind und Idrissou einen schlechten Winkel zum Tor hat, dann kann es kein Rot sein", argumentiert Hofmann.

Auch bei haarigen Abseits-Szenen wurde konsequent gegen die Stürmer gepfiffen. Stefan Blank, Linksverteidiger der Duisburger, bricht trotzdem keine Schiri-Diskussion vom Zaun, sondern sucht die Fehler in den eigenen Reihen: "Es waren schon ein paar enge Kisten dabei, keine Frage, aber ich haue jetzt nicht auf den Unparteiischen drauf. Im Vergleich zu dem, was in Karlsruhe abgelaufen ist, hat Herr Gagelmann super gepfiffen. Wir hatten unsere Möglichkeiten, haben sie aber nicht genutzt. Da müssen wir einfach noch cleverer sein - und wenn es nach einer Standard-Situation ist."

Markus Daun, der als Joker in die Partie kam, gab sich auch mit etwas weniger zufrieden. "Gegen die Löwen war nicht so hundertprozentig alles drin, aber du kannst auch nicht jede Woche so ein Spektakel bieten, wie beim KSC. Wir sind zum fünften Mal in Folge ungeschlagen, 1860 war bissig, hat gut gestanden. Wir mussten aufpassen, dass wir denen nicht in einen Konter laufen. Es gibt Partien, da ist eben nicht mehr drin." Daun legt sich fest: "Gegen München werden noch einige Mannschaften ausrutschen. Ich denke schon, dass sie weiter zu den Mitfavoriten zählen."

Der Blick des ehemaligen Nürnbergers schweift schon etwas Richtung Ostsee. "Am Montag Abend herrschen in Rostock wieder andere Voraussetzungen für uns, Hansa wird zuhause offensiv antreten. Das kommt uns natürlich mehr entgegen, als wenn ein Gegner nur hinten drin steht. Ich bin sicher, dass es ein schönes Spiel wird."

Autor: tt

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