20.09.2017

BVB

Die letzten Infos vor dem Spiel beim Hamburger SV

Foto: Firo

Mit moderater Rotation zu drei Punkten: Das ist der Plan von Peter Bosz, Trainer des BVB, vor dem Auswärtsspiel beim HSV am Mittwochabend (20.30 Uhr).

Seine am Wochenende beim 5:0 gegen den 1. FC Köln beachtlich funktionierende Elf veränderte vor dem Duell im hohen Norden auf zwei Positionen. Während sich die Vierer-Abwehrkette aufgrund von Verletzungssorgen mit Lukasz Piszczek, Sokratis, Ömer Toprak und Dan-Axel Zagadou fast von allein aufstellt, erhielt im offensiven Mittelfeld Mahmoud Dahoud den Vorzug vor Shinji Kagawa und wird dort zusammen mit Nuri Sahin und Gonzalo Castro versuchen, das schwarz-gelbe Spiel zu organisieren.

[video]sportal,//player.sportalhd.com/?jw_id=ibbBHLxn[/video]

Das Angriffstrio komplettiert neben Pierre-Emerick Aubameyang und Andrey Yarmolenko wieder der US-Amerikaner Christian Pulisic. Für ihn weicht der Doppeltorschütze des vergangenen Wochenendes, Maximilian Philipp, zu Schonungszwecken auf die Reservebank. Neben ihm nimmt erneut Julian Weigl Platz. Der Mittelfeldstratege hatte gegen Köln sein Comeback nach viermonatiger Verletzungspause wegen eines Sprunggelenkbruchs gegeben.

Entgegen der allgemeinen Erwartung befand sich Mario Götze weder in der Startelf noch im Kader. Aus Gründen der Vorsicht wird der Nationalspieler noch nicht dem Bundesliga-Betrieb ausgesetzt, nachdem er sich vor knapp einer Woche im Champions-League-Spiel beim englischen Vize-Meister Tottenham Hotspur eine blutende Wunde im Mund zugezogen hatte. Auch ein Schneidezahn war in Mitleidenschaft gezogen worden.

In Hamburg geht es für den BVB darum, seine Tor-Serie zu verteidigen und sogar einen Vereinsrekord aufzustellen. In vier Liga-Spielen kassierte Torwart Roman Bürki bislang keinen einzigen Gegentreffer. Das gab es zu Beginn der Saison erst einmal: In der Meister-Spielzeit 2001/02. Damals kassierte der BVB nach 381 Minuten den ersten Gegentreffer der Saison. Bedeutet für die Partie in Hamburg, dass die ersten 21 Minuten ohne Gegentreffer überstanden werden müssen - und die restlichen am besten auch.

Autor: Daniel Berg

Kommentieren

Mehr zum Thema

Rubriken