24.10.2011

RWO: Super Mario ist da

"Ich zieh mir keinen Feuerwehrhelm auf"

RS online hatte es bereits exklusiv vermeldet. Nun ist es offiziell. Mario Basler wird neuer Trainer von RW Oberhausen und damit Nachfolger von Theo Schneider.

Basler, der sich bereits die Partie am Samstag beim VfR Aalen (0:0) vor Ort angesehen hat, soll die Kleeblätter ins gesicherte Mittelfeld der dritten Liga führen. Er übernimmt RWO nach vier Unentschieden in Folge, zwei dabei unter der Regie von Interimstrainer Peter Kunkel, der nun seine Aufgabe bei der U23 wieder mit voller Konzentration antreten kann.

Pünktlich um 12 Uhr betrat Basler in Begleitung des Oberhausener Pressesprechers Daniel Mucha, des Sportlichen Leiters Frank Kontny und des Aufsichtsratsvorsitzenden von RWO, Hartmut Gieske, den Raum zur Begrüßung. Und Gieske freute sich über die Einigung mit dem neuen Chef "der Malocher". "Wir haben einen echten Typen verpflichtet, das war uns wichtig, um wieder mehr Offensivkraft in unser Spiel zu bekommen."
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Und Kontny ergänzte: "Mit seiner Leidenschaft und seinem Konzept hat er mich, den Vorstand und den Aufsichtsrat überzeugt. Ich habe Mario in Essen als einen Menschen kennengelernt, der immer geradeaus ist und nie irgend etwas hintenrum macht."

Und dementsprechend forsch waren auch gleich die ersten Aussagen Baslers, der betonte: "Natürlich geht es jetzt erst einmal darum, die Mannschaft zu stabilisieren. Aber über Kurz oder Lang haben der Verein und ich dieselben Ziele, nämlich RWO dahin zurück zu bringen, wo man herkommt." Sprich ins Bundesliga-Unterhaus, denn "ich habe als Trainer Ziele, genau so erwarte ich von jedem Spieler, dass er ehrgeizige Ziele verfolgt. Denn ich weiß, wie es ist, in den großen Stadien zu spielen. Und ich hoffe, ich kann den Jungs vermitteln, dass jeder so denkt wie ich. Denn ich war für mich früher immer der beste Spieler. Die Bayern haben für meine Position immer fünf Mann gekauft und am Ende saßen 20 Millionen Euro auf der Bank - und ich habe gespielt."

Schafft es "Super Mario", der Mannschaft diese Mentalität zu vermitteln, dann darf man sich auf die Auftritte der Kleeblätter freuen. Auf jeden Fall machte er klar, dass er sich nicht als reinen Feuerwehrmann sieht: "Man kann das bezeichnen, wie man will. Ich freue mich auf die Aufgabe und glaube an das Potenzial der Jungs. Deshalb werde ich hier keinen Feuerwehrhelm aufziehen."

Autor: Christian Brausch

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