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Wuppertaler SV
Runge: "Einige nehmen es zu leicht"

WSV: Drei Punkte gegen den Spitzenreiter gefordert

Verkehrte Welt in Wuppertal. Statt Euphorie und einen Platz in den oberen Gefilden der Tabelle findet man derzeit beim WSV Unzufriedenheit vor – Platz 16.

Nach den dürftigen Unentschieden gegen die Zweitvertretungen aus Mainz und Düsseldorf und der klaren Niederlage gegen die Fortuna aus Köln geht es für die Wuppertaler erneut gegen eine Mannschaft aus der Domstadt. Am vierten Spieltag der Regionalliga West gastiert die Mannschaft von Karsten Hutwelker bei der U21 des 1. FC Köln. Für den Präsidenten des WSV, Friedhelm Runge, ist die Erwartungshaltung für kommenden Samstag klar: „Da gibt es keine zwei Meinungen, drei Punkte müssen her. Dabei geht es auch gar nicht um die Frage nach einem Fehlstart sondern einfach darum, dass wir den Abstand nach oben nicht zu groß werden lassen dürfen. Denn unser Ziel heißt nach wie vor ganz klar Aufstieg.“

Kölner U21 mit starkem Saisonstart

Dass das Unterfangen drei Punkte einzufahren kein leichtes wird, das verdeutlicht der Saisonstart der Kölner U21. Denn während beim FC die Profis einen noch schlechteren Start als der WSV erwischt haben, brillieren die Jungspunde der Geißböcke zu Saisonbeginn in der Regionalliga West. Sieben Punkte und Tabellenplatz eins kann die von Dirk Lottner trainierte Mannschaft nach drei Spieltagen vorweisen. Für Linienchef Lottner ist die jetzige Situation „eine schöne Momentaufnahme und eine Bestätigung unserer guten Leistungen.“ Allerdings mahnt der Coach gleichzeitig auch davor, dass sich nicht der Schlendrian bei seinem Team ein einschleicht: „Wir stehen noch am Anfang der Saison, die Liga ist sehr ausgeglichen und wir müssen weiter Gas geben.“ In die Kerbe Ausgeglichenheit schlägt auch Runge. „Die Staffel ist qualitativ wesentlich stärker als noch im letzten Jahr. Das hat sich in den ersten Spielen schon angedeutet.“

Runge fordert mehr Leistungsbereitschaft

Gründe für den überaus holprigen Start des WSV hat Runge indes woanders ausgemacht: „Wir haben viele Spieler, die schon höher gespielt haben und gerade die nehmen das gerade alles zu leicht. Da wird dann gedacht, dass alles spielerisch geht.“ An der Qualität des Kaders zweifelt der Präsident nicht, jedoch stellt er die Forderung, dass „endlich auch mal die primären Attribute wie Einsatz und Laufbereitschaft abgerufen werden. Nur dann kriegen wir unsere vorhandene Qualität auch auf den Platz.“ Dass für das eigens formulierte Ziel Aufstieg jeder Akteur im Kader sein volles Leistungsvermögen abrufen muss, steht außer Frage.

Am besten schon am Samstag, denn dann zählt es für den WSV. Sollten die Bergischen die Heimreise aus Köln mit null Punkten im Gepäck antreten, dann würde der Rückstand auf die Tabellenspitze schon acht Punkte betragen und die Aufstiegsambitionen einen weiteren herben Dämpfer erleiden.

WSV: Neuer Spielmacher in Sicht
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