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Hüls - Homberg 1:0
Einstand nach Maß für Martin Schmidt

VfB Hüls: 1:0-Sieg gegen Homberg

Er kann es noch! Martin Schmidt feierte beim 1:0 (0:0)-Sieg des VfB Hüls gegen den VfB Homberg einen Einstand nach Maß als neuer Trainer am Badeweiher.

Auch, wenn er nach zwei Trainingseinheiten selbst noch gar nicht viel dazu beigetragen haben wollte. Schmidt widmete den Erfolg seinen Co-Trainern Wolfgang Heisterkamp und Holger Jahnke. „Der Glückwunsch gehört den Beiden. Sie haben die Aufstellung vorgegeben. Ich habe mit diesem Erfolg noch nicht viel zu tun.“

Abgesehen vom Siegtreffer durch David Piorunek nach einer knappen Stunde musste der Rückkehrer vom TuS Haltern allerdings auch noch erheblichen Sand im Getriebe seiner neuen Mannschaft erkennen: „Wir hatten viel Ballbesitz und haben das Spiel kontrolliert. Aber die Dynamik und die Schnelligkeit hat über weite Strecken gefehlt.“

VfB Hüls: Rantzow – Pachan, von der Gathen, Schlüter, Akama Eseme – Senger (86. Diericks), Piorunek –Köse (90. Makarchuk), Mutluer, Karagülmez(75.Schurig) - Erwig. VfB Homberg: Holewa – Schiek, Konarski, Giorri, Embers – Bougjdi, Walenciak (37. Kouam), Dragovic, Milaszewski – Sogolj (73. Schmitz), Attris K. (88. Soltynik) SR: Waldemar Stor (Aerzen). Tor: 1:0 Piourunek (59.). Zuschauer: 250.

Homberg suchte sein Heil ausschließlich in der Defensive. Heraus kam ein Gewürge. „Das Spiel hatte unteres NRW-Liga-Niveau. Wir sind überhaupt nicht in die Zweikämpfe gekommen und haben grottenschlecht gespielt“, war Hombergs Coach Günter Abel restlos bedient. „Ich könnte das Fehlen von Sunay Acar, Muhamet Attris, Simon Edu und Niklas Steegmann als Entschuldigung anführen. Aber das tue ich nicht“, ging Abel mit seinem Team hart ins Gericht.

„Trotzdem waren wir nicht chancenlos. Hätte Kalet Attris seine Riesenchance genutzt, als er völlig frei auf Tobias Rantzow zugelaufen ist und der Keeper großartig reagiert hat, hätte das Spiel anders ausgehen können“, haderte Abel.

Das wäre dem Spielverlauf allerdings nicht gerecht geworden. Denn Hüls war die insgesamt reifere zweier schlechter Mannschaften. Das wusste auch Schmidt. „Ich bin hierhin gekommen, um die Relegationsplätze zu erreichen. Um dieses Ziel zu erreichen, waren die Punkte wichtig“, war Schmidt am Ende mit dem ersten Auftritt an alter Wirkungsstätte zufrieden.

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