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Viktoria Köln
Die nächsten Kracher sollen her

Viktoria Köln: Die nächsten Kracher sollen her

„Wir benötigen noch ein, zwei Kracher, damit wir auf allen Positionen doppelt besetzt sind und bei einem Wechsel keinen Qualitätsverlust haben.“

Das Zitat stammt nicht etwa aus Herne, Ahlen, Erndtebrück oder Dornberg. Dort wäre es sicherlich verständlich, wenn die Verantwortlichen den Kader noch verstärken würden.

Doch diese Aussage kommt direkt aus der Rheinmetropole Köln. Genauer gesagt von Franz Wunderlich, Manager der dort heimischen Viktoria. Und sie mutet deshalb grotesk an, weil die Domstädter bereits die namhafteste, stärkste und ausgeglichenste Mannschaft der Liga besitzen. Die Kontrahenten schnalzen bei Namen wie Mariusz Kukielka, Andreas Moog, Marius Schultens, Eugen Tschumakow, Kevin Schöneberg, Manuel Glowacz, Ercan Aygogmus, Giuseppe Spitali und allen voran Mike Wunderlich bereits mit der Zunge. „Aber wir benötigen noch mehr Qualität, um auf mögliche Ausfälle reagieren zu können“, untermauert Wunderlich seinen Kommentar.

Da Geld beim FC keinerlei Rolle spielt, weil Hauptsponsor Franz- Josef Wernze seine Schatulle bereit- willig öffnet, steht Wunderlich derzeit mit zwei weiteren Ex-Profis in Verhandlungen. Fabian Hergesell (zuletzt Rot-Weiß Oberhausen) sowie Sebastian Zielinsky (ehemals FC Ingolstadt) könnten bereits in der nächsten Woche an Bord der Viktoria sein. „Beide Spieler sind natürlich sehr interessant“, bespricht Wunderlich noch die Details eines möglichen Vertrags. „Doch eigentlich suchen wir einen Angreifer. Dennoch würden wir die Beiden nehmen, wenn die Konditionen stimmen.“

Doch bevor die Verpflichtung des Duos über die Bühne gehen könnte, will der Funktionär einen Goalgetter holen. Deshalb hat er auch beim 2:2-Remis gegen die VDV-Auswahl genau hingeschaut. Denn für die arbeitslosen Profis gilt nicht der abgelaufene Transferschluss. Sie können noch verpflichtet werden, vorausgesetzt sie haben in dieser Saison noch keinen Verein gehabt. „Deshalb sind wir auch gelassen“, genießt Wunderlich den Vorteil gegenüber der Liga-Konkurrenz, Gespräche mit solchen Akteuren suchen zu können.

Beim Match gegen die VDV sind ihm Alan dos Santos und Julian Lüttmann aufgefallen. Der 30-jährige Brasilianer dos Santos spielte zuletzt beim VfR Wormatia Worms, während sich der 29-jährige Lüttmann bei Rot-Weiß Erfurt die Schuhe schnürte. Die gewünschten „Kracher“ wären die Beiden. Doch es bleibt dabei: Angesichts des bestehenden Kaders wirken solche Neuzugänge einfach nur grotesk..

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