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CL: Hjørring - FCR 0:3
Zum dritten Mal das Viertelfinale erreicht

FCR: 3:0! Locker ins CL-Viertelfinale

Der FCR Duisburg steht im Viertelfinale der UEFA Women‘s Champions League. Nach dem 4:2-Erfolg im Hinspiel gelang am Mittwoch ein 3:0 (1:0) bei Fortuna Hjørring.

Die Auslosung der nächsten Runde findet am Freitag, 19. November, um 19 Uhr in Nyon statt. Ausgetragen wird das Viertelfinale im kommenden Frühjahr am 16./17.März und 23./24.März.

Als Matchwinnerin durfte sich Stefanie Weichelt im dänischen Jütland feiern lassen. Die 27-Jährige, die sich bereits in der Vorbereitung einen Muskelbündelriss zugezogen hatte und lange ausfiel, erzielte zwei der drei Treffer für die Duisburgerinnen (32./ 47.). Für die Ex-Essenerin, die sich beim FCR bisher noch nicht in der Startelf etablieren konnte und am 11. Spieltag sogar in der Zweiten Mannschaft aushalf, waren es gleichzeitig die ersten beiden Pflichtspiel-Tore im Trikot des amtierenden DFB-Pokalsiegers.

Statistik Fortuna Hjørring: Johansen - M. Jensen, Uzunlar, J. Jensen, Mogensen (81. Munk) - Colthorpe, Knudsen - Petersen (75. Manthey), Paaske-Sørensen, Bukh - Igbo (89. Hovesen). FCR Duisburg: Holl - Himmighofen, Kiesel, Wensing, Popp - Maes (73. Ando), Laudehr (79. Müller) - Oster (68. Islacker), Weichelt, Knaak - Grings. Schiedsrichterin: Christina Westrum Pedersen (Norwegen) Tore: 0:1 Weichelt (32.), 0:2 Weichelt (47.), 0:3 Islacker (89.). Gelbe Karten: M. Jensen, Paaske-Sørensen - Popp, Laudehr. Zuschauer: 722.

Es war ein verhaltener Beginn, den die mitgereisten und lautstarken FCR-Fans zu sehen bekamen. Während Martina Voss-Tecklenburg ihrer Erfolgself aus dem Hinspiel vertraute, nahm Fortuna-Coach Flemming Nielsen Veränderungen vor. Die Wichtigste: Mittelstürmerin Chichi Igbo, die im Hinspiel wegen einer Gelbsperre pausieren musste, konnte wieder mitwirken. Und die pfeifschnelle Nigerianerin bereitete den Duisburgerinnen alsbald auch Probleme. Die weiterhin als Innenverteidigerin agierende Annemieke Kiesel bekam die torgefährliche Igbo aber mit Dauer des Spielverlauf immer besser unter Kontrolle. Auffällig hingegen: das Eckenverhältnis von 10:4 aus Sicht des dänischen Meisters, von denen aber keine Gefahr ausging.

Waren die Gastgeberinnen in der Anfangsphase noch das auffälligere Team, änderte sich dies in der 30. Minute. Flügelflitzerin Jennifer Oster setzte sich resolut auf der rechten Seite durch und legte anschließend auf Turid Knaak auf, die den Ball allerdings aus kurzer Distanz an die Latte schoss. Dies sollte aber der Knackpunkt gewesen sein, denn kurz darauf erzielte Weichelt nach einem Freistoß von Femke Maes, Alexandra Popp leite den Ball noch mit ihrer Schulter weiter, den Führungstreffer. Maes (36.) und Popp (39.) hatten noch vor der Pause zwei gute Möglichkeiten, um zu erhöhen. „Fortuna war 25, 30 Minuten sehr spiel- und kampfstark. Bei den vier, fünf Ecken in kurzer Reihenfolge fehlte uns die Ruhe, da hätte auch ein Tor fallen können, obwohl es keine richtige Torchance für die Gastgeberinnen gab", urteilte Voss-Tecklenburg.

"Eine große Niederlage gegen eine große Mannschaft"

Nach dem Seitenwechsel sorgte das Team um Kapitänin Inka Grings dann für die schnelle Entscheidung. Weichelt setzte sich im Eins-gegen-Eins-Duell gegen Yesim Servet Uzunlar durch und traf zum 2:0.

Die Däninnen hätten zu diesem Zeitpunkt fünf Tore schießen müssen, um noch ins Viertelfinale einzuziehen. Dementsprechend nahm Voss-Tecklenburg Simone Laudehr, Femke Maes und Jennifer Oster vorzeitig vom Platz.

Melte Vestergaard Jensen unterlief in der 57. Minute nach einem Freistoß von Popp fast ein Eigentor und Hjørrings Torfrau Heidi Johansen ließ den scharf geschossenen Freistoß von Inka Grings den Ball beinahe durch die Arme flutschen. "Wir sind sehr zufrieden mit Ergebnis und Leistung; denn wir wollten vor allem zu Null spielen", sagte Voss-Tecklenburg. Nielsen Flemming betonte derweil: "Das war eine große Niederlage gegen eine große Mannschaft.“

Die FCR-Kapitänin bereitete schließlich aber das 3:0 vor. Joker Mandy Islacker war wie im Hinspiel erfolgreich (89). Die elfstündige Busfahrt hatte sich also für die „Löwinnen“ gelohnt. Im Viertelfinale könnte es nun ein Wiedersehen geben. Im Lostopf sind Turbine Potsdam, Linköpings FC (im vergangenen Jahr Gegner im Achtelfinale), Zvezda 2005 Perm (Finalist aus dem Jahr 2009), Olympique Lyon (Gegner im Halbfinale 2009), Juvisy Essonne sowie vermutlich Rayo Vallecano de Madrid und Everton (die beiden Vereine spielen erst Donnerstag).

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