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Party-Stimmung in Frintrop nach Pokal-Coup: “Irre!“

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Foto: Michael Gohl.
Foto: Michael Gohl

Adler Union Frintrop besiegte den Oberligisten Ratingen 04/19 im Niederrheinpokal mit 1:0 (0:0). Die Reiners-Brüder hatten einen erheblichen Anteil am Coup.

Für viele der 300 Zuschauer war das Ergebnis sicherlich eine Sensation: Adler Union Frintrop besiegte den starken Oberligisten Ratingen 04/19 am Mittwochabend in der ersten Runde des Niederrheinpokals mit 1:0 nach Verlängerung. Allerdings war dem Bezirksliga-Tabellenführer in der aktuellen Form ein solcher Coup durchaus zuzutrauen. Die Essener konnten die ersten vier Liga-Spiele allesamt gewinnen (17:3 Tore) und dabei mit Offensivfußball überzeugen.

Gegen Ratingen erspielte sich der Bezirksligist erneut einige Tor-Chancen, auch wenn Trainer Marcel Cornelissen auf mehreren Positionen rotierte und einigen Stammkräften eine Pause verordnete. Der Gast, immerhin Tabellenfünfter der Oberliga, wechselte dagegen nur zweimal im Vergleich zum 2:0-Sieg bei der SpVg Schonnebeck am vergangenen Sonntag und trat quasi in Bestbesetzung an.

Es fehlen mir die Superlative für die Leistungen, die wir momentan zeigen. Was hier alle abliefern, ist einfach irre. Ich bin stolz auf meine Truppe und kann mich auf jeden einzelnen Spieler verlassen.

Frintrop-Coach Marcel Cornelissen platzte vor Stolz.

Frintrop-Coach Cornelissen lobte die Mannschaft nach dem Pokal-Fight in den höchsten Tönen: "Es fehlen mir die Superlative für die Leistungen, die wir momentan zeigen. Was hier alle abliefern, ist einfach irre. Ich bin stolz auf meine Truppe und kann mich auf jeden einzelnen Spieler verlassen“, freute sich der 33-Jährige gegenüber RevierSport. “Wir standen im Spiel tiefer, aber haben in der ersten Halbzeit kaum etwas zugelassen. Ab der 60. Minute hatten wir durch Christian Büttner, Lucas Toepelt und Timo Dapprich drei Groß-Chancen. Nach dem 1:0 in der Verlängerung war es eine Abwehrschlacht mit einigen Kontermöglichkeiten für uns, aber unser Torwart Nils Reiners hat dann überragend gehalten.“

Das war natürlich der Wahnsinn. Den entscheidenden Treffer zu erzielen, war ein unglaubliches Gefühl.

Siegtorschütze Yannick Reiners.

Das goldene Tor erzielte Torjäger Yannick Reiners, vier Minuten nach Beginn der Verlängerung. Der 2,04-Meter große Stürmer sprach nach dem Abpfiff von einer geschlossenen Mannschaftsleistung: “Das war natürlich der Wahnsinn. Den entscheidenden Treffer zu erzielen, war ein unglaubliches Gefühl. Jeder ist über sich hinausgewachsen und hat 110 Prozent gegeben. Der Support von den Zuschauern hat uns zu dieser Höchstleistung gebracht. Für meinen Bruder Nils freut es mich natürlich sehr, dass er in seinem Saisondebüt solch ein überragendes Spiel gemacht hat.“

Für die nächste Runde hat der 24-Jährige bereits ein Wunschlos: “Als Schalker würde ich gerne RWE ausknipsen“, sagte er schmunzelnd. Auch sein Trainer würde sich über Rot-Weiss Essen sehr freuen: Cornelissen ist Dauerkarteninhaber beim Regionalliga-Tabellenführer und seit 25 Jahren Mitglied.

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