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Ziegner trotz 6:0 über Uerdingen unzufrieden mit zweiter Hälfte

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MSV Duisburg: Ziegner trotz 6:0 über Uerdingen unzufrieden mit zweiter Hälfte
Foto: firo

Der MSV Duisburg hat den vorletzten Test der Vorbereitung gegen den KFC Uerdingen mit 6:0 (4:0) gewonnen. Torsten Ziegner war dennoch nicht mit allem einverstanden, was er sah.

Der MSV Duisburg hat sich im vorletzten Test vor dem Rückrundenstart in der 3. Liga mit 6:0 (4:0) gegen den KFC Uerdingen durchgesetzt. Gegen den Dritten der Oberliga Niederrhein überzeugte der MSV dennoch nicht über die volle Spielzeit.

Aziz Bouhaddouz (3.), Benjamin Girth (11.), Kolja Pusch (18.) und Marvin Ajani (30.) stellten die Kräfteverhältnisse am Duisburger Trainingsgelände schnell klar. Auch Coach Torsten Ziegner war überzeugt von dem, was er in der ersten Hälfte geboten bekam. „Die erste Halbzeit war super homogen. Viele Dinge gegen den Ball, die wir uns für dieses Spiel vorgenommen haben, wurden super umgesetzt. Am Spiel mit dem Ball müssen wir weiter ordentlich arbeiten. Das war in der ersten Halbzeit phasenweise aber auch ganz ordentlich.“

Ziegner: "Das kann einfach nicht unser Ziel sein"

Doch nach fünf Wechseln zur Pause und zwei weiteren nach einer Stunde verlor der MSV die große Spielkontrolle ein wenig. „Die zweite Hälfte war dann nicht gut. Ich glaube, dass liegt einfach daran, die richtige Einstellung zum Spiel gegen den Ball zu finden. Wenn du 4:0 führst besteht immer die Gefahr, alles etwas leichter zu nehmen. Das hat man dann vor allem in den ersten 15 Minuten gesehen, wo wir viel hinterhergelaufen sind“, analysierte der Coach.

Auch wenn der MSV in dieser Phase keine wirklichen Großchancen zuließ, wünscht sich Ziegner ein anderes Auftreten seiner Spieler. „Das kann einfach nicht unser Ziel sein, nur dem Ball hinterherzujagen, wenig Sorgfalt im eigenen Ballbesitz und viele schnelle Ballverluste zu haben“, kritisierte der 45-Jährige. Dennoch habe man viele Eindrücke von verschiedenen Systemen und Spielern auf unterschiedlichen Positionen mitnehmen können. Erneut lief der MSV mit zwei Spitzen auf und wechselte fleißig durch. Unter anderem spielten Leroy Kwadwo und Joshua Bitter jeweils längere Phasen als Innen- und Außenverteidiger.

MSV: Raeder (46. Braune) - Bitter, Fleckstein (46. Senger), Kölle (46. Feltscher), Kwadwo - Knoll (61. Jander), Michelbrink (46. Frey) - Ajani (46. Jander), Pusch (61. König), Bouhaddouz - Girth (46. Wild)

KFC Uerdingen: Meißner (46. Kosfeld) - Weggen, Rau (61.Danh Do), Martina (70. Kavak), Yeboah (70. Baek), Funk (61. Riegert), Kenia (46. Mouadden), Evers (46. Talarski), Meißner, Weber (46. Atsina), Rizzo (46. Kretschmer)

Tore: 1:0 Bouhaddouz (3.), 2:0 Girth (11.), 3:0 Pusch (18.), 4:0 Ajani (30.), 5:0 Bouhaddouz (77.), 6:0 Bouhaddouz (82.)

Schiedsrichter: Martin Ulankiewicz

Test fällt für Uerdingen aus der Wertung

Auf der Gegenseite nahm man das 0:6 locker. „Wir haben von vorneherein gesagt, dass wir das Spiel nicht bewerten. Das ist ein Drittligist, der in der nächsten Woche schon wieder anfängt. Man hat gesehen, dass sie zwei Ligen höher spielen und fünf Wochen weiter sind als wir“, erklärte Björn Joppe. Besonders in der zweiten Halbzeit habe seine Mannschaft dennoch gut dagegengehalten. „Ich bin mit dem Test zufrieden. Wir müssen uns sowieso nicht mit Duisburg messen, das wäre fatal. Aber es hat Spaß gemacht und jetzt müssen wir schauen, dass wir unsere Vorbereitung ab Montag richtig starten.“

Während die einen starten geht es für den MSV am Wochenende bereits in das letzte Testspiel der Winterpause. „Jetzt nehmen wir als Block nochmal den Samstag dazu und schauen, dass wir da ein vernünftiges Spiel machen, wo wir Dinge, die wir uns vornehmen, ordentlich umsetzen. Dann glaube ich, dass wir gut vorbereitet sind auf das erste Spiel in Saarbrücken“, gab sich Ziegner optimistisch.

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